Wassily Eulenklassky

Wir haben unsere erste gemeinsame Bildbetrachtung durchgeführt und zwar die "Konzentrischen Kreise" von Wassily Kandinsky. Es ging vornehmlich um die Benennung von benutzen Farben, aber auch um den Bildaufbau Quadrate - Kreise.

 

Anschließend mussten wir uns beim Nacharbeiten in Geduld üben, damit die Farben nicht ineinanderlaufen.

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Erste Lernstandskontrolle - Deutsch

Nach vierwöchiger intensiver Arbeit mit der Anlauttabelle, der Stationenarbeit und dem Bearbeiten der ersten Seiten im Heft "Rechtschreiben 1" aus dem Jandorf Verlag stand am Freitag unsere erste Lernstandskontrolle an.

 

Ist die Arbeit bei allen Kindern angekommen? Gibt es in einzelnen Bereichen noch Schwierigkeiten, die in den kommenden Wochen geschlossen werden müssen? Stimmen die Ergebnisse mit meinen bisherigen Beobachtungen und Dokumentationen überein?

Eine solche Lernstandskontrolle ist nicht nur eine "Überprüfung" der Kinder und ihrer erworbenen Fähig- und Fertigkeiten, sondern natürlich auch immer meiner eigenen Arbeit: Konnte ich mit meinen Methoden, Materialien, Arbeitsformen die Grundlagen für erfolgreiches Lesen und Schreiben lernen schaffen?

Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

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Mathematik - Wir sind die Eulenklasse

Handlungsorientierung ist das A und O im Mathematikunterricht, besonders im Anfangsunterricht. Denn tragfähige Vorstellungen von Zahlen, Rechenoperationen und Sachsituationen gewinnen Kinder nur über handelnde Entdeckungen - beim Sortieren, Bauen oder Durchspielen.

 

Wir müssen Kinder in allen Bereichen mathematische Grunderfahrungen sammeln lassen: Zählen, Stellenwerte und Rechnen, Schätzen und Ordnen, Muster und Formen, Zeit und Entfernungen, Daten erheben. Dabei wechseln wir spielerisch zwischen enaktiven, ikonischen und symbolischen Darstellungsformen.

 

Eine Möglichkeit unter vielen ist das Erfassen der Daten unserer Klasse.

Ich habe mich für folgende Daten entschieden: Verteilung Mädchen/Jungen, Alter, Augenfarbe, Lieblingsfarbe, Lieblingseis und Lieblingsobst.

 

Strichlisten sind den Kindern schon vom Blitzblick-Training bekannt, neu sind einfache Säulendiagramme.

 

Leider habe ich ganz vergessen vom "Kinder-Sortieren" Fotos zu machen, deshalb nur ein Foto unseres ersten Arbeitsblattes.

Neben den Arbeitsblättern werden wir auch ein Plakat herstellen, welches unsere Klasse "mathematisch" darstellt, allerdings erst am Ende unserer Datenerhebung, denn dann sollen die Kinder die Säulendiagramme richtig zuordnen.

Vielleicht mag ja jemand die Arbeitsblätter in seiner eigenen Klasse einsetzen?  Die Arbeitsblätter sind mit dem worksheetcrafter erstellt. Ich habe sie ohne "Eulen" hochgeladen:

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AB 1 Klasse Strichlisten_Säulendiagramm.
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AB 2 Klasse Strichlisten_Säulendiagramm.
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Immer noch im Eulenfieber ...

Picasso sagte: "Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben."

 

Eines meiner Lieblingszitate im Zusammenhang mit dem Kunstunterricht. Leider sehen Kinder das oft ganz anders: "Ich kann das nicht." "Ich weiß nicht, wie man das malen soll." "Ich male nicht gerne!"  - dies sind Zitate aus Kunstunterricht einer 1.Klasse.

 

Kinder haben besonders im Kunstunterricht einen sehr hohen Anspruch an sich. Das was sie malen, soll auch so aussehen, wie sie sich das vorstellen. Da hilft kein Lob, kein Hinweis auf die wunderschönen bunten Farben, keine positive Anmerkung zum Ausdruck, wie "Deine Eule lächelt sogar".

 

Als Lehrkraft kann ich besonders am Anfang im Kunstunterricht in die Trickkiste  greifen und den Kindern positive Erfahrungen verschaffen, das "Kunst-Selbstbewusstsein" aufbauen, um den kleinen Künstler hervorzulocken.

 

Eine Möglichkeit unter vielen sind Werkbegegnungen z.B. Paul Klees Werk "Rote Brücke" oder Wassily Kandinskys "Konzentrische Kreise". Mir beidem werden wir uns auch in nächster Zeit beschäftigen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist die "Mal-Anleitung", diese hat - finde ich - sparsam eingesetzt durchaus ihre Berechtigung im Kunstunterricht. Es geht nicht darum, möglichst viele gleichartige Bilder zu produzieren, sondern den Kindern Mut und Selbstvertrauen zu geben. Aus dem "Ich kann das nicht!" soll ein "Ich habe eine tolle Eule gemalt!" werden.

 

Danach können wir auch daran arbeiten, dass der Kinder-Künstler erhalten bleibt.

 

Unsere Eulen sind unter einer solchen Anleitung entstanden.

Viele Anleitungen bietet der Blog "Art Projects for kids". Ich biete diese Anleitungen meinen Schülern normalerweise neben anderen Kunstideen für die Freiarbeit an. Ich habe die Anleitung jeweils einmal bunt ausgedruckt, laminiert und in einem Ordner verstaut - wer etwas ausprobieren möchte, holt sich die Vorlage, arbeitet danach und steckt sie wieder in den Ordner.

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Und dann hat auch schon das A Geburtstag :-)

Nachdem die Eulen am Montag ihre Urkunde als Meister der Anlaute, Reime und Silben erhalten hatten, durfte dann der erste Buchstabe "Geburtstag" haben.

 

In dieser Woche beschäftigen wir uns mit dem A, die Eulen sind wirklich total motiviert dabei und so brauchen wir für alle Stationen nur ca. 2 Schulstunden und können uns noch gemeinsam dem Laute hören widmen, das Buch "Anton auf dem Baum" betrachten lesen und besprechen und ein weiteres Klassenbuch herstellen, dieses Mal zu den Jahreszeiten, welche wir gerade im Sachunterricht behandeln.

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Nachlese: Stationen zur phonologischen Bewusstheit

Wir haben es geschafft! Fast alle Eulen haben die Stationen durchlaufen, vielleicht fehlte das ein oder andere Anlaut-Domino, es waren immerhin auch 10 Stück und diese waren für manche Kinder noch eine große Herausforderung. Die Arbeit mit den Reim- und Silbenstationen allerdings lief wie am Schnürchen :-)

 

Das schönste Kompliment, was man für seine Vorbereitung bekommen kann, ist natürlich ein "Schade, das macht so viel Spaß!" - wenn es klingelt, deshalb haben wir dann und wann auch etwas überzogen ;-)

 

Die gesamten Materialien wandern jedoch jetzt ins Freiarbeitsregal und können bis Weihnachten weiter genutzt werden, danach werden sie ersten Lesematerialien und Abschreibkarteien Platz machen müssen.

 

Die Auswahl war richtig, allerdings würde ich das nächste Mal zwei weitere Kästchen mit den Anlautklammerkarten anbieten und auch beim Legen von Anlauten und Reimen könnten es mehr Exemplare sein. Ebenso die Station "Silben laufen", diese würde ich zwei Mal anbieten, wobei es auch eine Frage des Platzes ist. Die Kinder hatten jedoch immer genug freies Material, kein Kind musste sich langweilen oder Zeit anderweitig überbrücken.

 

Am Montag erhalten alle Kinder eine Urkunde, die sie als "Meister/Meisterin der Anlaute, Reime und Silben" auszeichnet :-)

 

Wie versprochen, hier noch meine erstellten Dateien. Alle sind mit dem worksheetcrafter erstellt, die Bilder von dort oder von Nicole Trapp/Frau Locke.

 

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Urkunde ohne Schule und Datum Meisterin.
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Ins Schwitzen geraten ...

sind wir heute, denn die Stationenarbeit zur phonologischen Bewusstheit war doch anspruchsvoll. Zum Einen mussten sich viele Anweisungen gemerkt werden, noch nicht allen Kindern gelingt es, die Anlauttabelle als Hilfsmittel einzusetzen, bei der Feststellung von Silbenanzahlen nutzen die Kinder das Schwingen oder Laufen noch nicht konsequent. Zum Anderen war mein Stationen-Plan zum Ankreuzen für manche Kinder ein "böhmisches Dorf" - diesen muss ich für einen erneuten Einsatz auf jeden Fall überarbeiten. Ein farbige Ausgabe könnte hier bestimmt positiv unterstützen.

 

Die Kinder haben wirklich toll und sehr intensiv gearbeitet - ich hätte allerdings heute mehr Köpfe, Augen und Hände gebrauchen können.

 

Vor allem hätte ich gerne mehr beobachtet und dokumentiert, dazu fehlte mir allerdings die Zeit, vor allem zum Dokumentieren. Die Dokumentation musste ich dann heute Nachmittag am Schreibtisch nach Erinnerung erledigen und bestimmt sind mir dabei einige Beobachtungen und Erkenntnisse "verloren" gegangen. Schade.

 

Die Stationenzahlen in den Ikea-Bilderrahmen sind von Kerstin/Materialwiese.

Die Anlautklammerkarten sind von Daniela/Ideenreise.

Die Idee und die Füße zum "Silben laufen" sind von Zena/grundschul_teacher.

Dominos, Lege-Aufgaben u.a. habe ich selbst erstellt und werde es am Wochenende auch zum Download zur Verfügung stellen.

 

Hier auch noch einmal ein dickes, fettes Dankeschön an an alle BloggerInnen, die ihr Material und ihre tollen Ideen mit uns teilen!

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Eulen, Eulen, Eulen

Ja, ja, die Arbeit mit Schablonen - eigentlich im Kunstunterricht verpönt - für mich in einer gesunden Dosis eingesetzt und zur Verschönerung unserer Fenster in Ordnung. Umso mehr in Ordnung, wenn wir damit das genaue Schneiden üben und dafür muss dann eben auch manchmal der Kunstunterricht herhalten.

 

Früher (ja, da war alles besser) :-) kamen die Kinder mit der Fertigkeit genau auf einer Linie zu schneiden aus der Kita. Heute kann davon leider nicht mehr ausgegangen werden - gerade in unserem Einzugsgebiet sind die "Vorbereitungen" für die Schule doch sehr unterschiedlich. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies auch nicht ausschließlich Arbeit einer Kita ist, Eltern sind hier genauso in der Verantwortung. Wenn jedoch "Vorschularbeit" oder "Programm im letzten Jahr vor Schulbeginn" oder wie man auch immer diese Zeit nennt, stattfindet, gehört für mich angeleitetes Schneiden dazu. Die Aussagen "unsere Kinder schneiden doch - eben nur was sie möchten" ist für mich keine Arbeit im Sinne eines möglichst reibungslosen Übergangs.

 

Es kann nicht im Sinne des Erfinders eines Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes sein - wenn Kinder in der Kita lediglich lustbetont und eigengesteuert lernen und wir in der Schule dann die fehlenden Fertig- und Fähigkeiten, die notwendig sind, um abwechslungsreichen, spannenden und handlungsorientierten Unterricht zu halten, "aufholen" müssen und dazu z.B. unser Kunstunterricht herhalten muss. Da läuft leider immer noch - auch in unserem Tandem - einiges schief!

 

Herrje, nun habe ich weit ausgeholt und auch mal wieder meinem Unmut Platz gemacht!

 

Eigentlich wollte ich nur zeigen, welch tolle Eulen die Kinder gebastelt haben. Leider kann ich sie noch nicht am Fenster aufhängen, da wie bereits geschrieben, die Fensterputzer drohen. Aber sobald diese durch sind, werden wir wundervolle Eulenfenster haben, denn trotz Schablonen, sind durch die unterschiedlichen Papiere und die unterschiedliche Anordnung der Flügel 14 ganz einzigartige Eulen entstanden, die nur darauf warten auf Ästen am Fenster Platz zu nehmen.

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Jahreszeiten

Bevor wir uns intensiv dem Herbst widmen, wollen wir uns mit den Jahreszeiten beschäftigen. Zum Einstieg habe ich Valessas Jahreskreis eingesetzt. Wobei ich die Monate zunächst weglassen wollte, mich dann jedoch dafür entschieden habe, diese anlegen zu lassen und wir diese dann zum Abschluss etwas verschoben haben, so dass der März bei Winter und Frühling lag usw. :-)

Gerade im Anfangsunterricht und im 1. Schuljahr bietet sich die fächerübergreifende Behandlung mancher Sach-Themen an. So werden wir für jede Jahreszeit "Wörter sammeln" und mit einigen Änderungen das Jahreszeiten-Lapbook von Susanne aus dem Zaubereinmaleins herstellen. Da können wir auch das genaue Schneiden und Falten weiter üben.

 

Gerne möchte ich einen Jahreszeitenbaum am Fenster haben. Diesen werde ich mit Fingerfarben anmalen und wir werden ihn immer entsprechend schmücken. Da aber in drei Wochen die Fensterputzer kommen, muss ich dieses Vorhaben noch etwas verschieben, der Apfelbaum "fällt also aus" und wir werden gleich einen bunten Herbstbaum gestalten - oder gleich vier Bäume, passend zu den vier Laubbäumen (Eiche, Buche, Ahorn und Kastanie) mit den wir uns im Oktober/November beschäftigen wollen.

Ein Arbeitsblatt für unser Sachheft haben wir heute auch noch angefangen. Ähnlich dem Jahreszeitenkreis sollten die Kinder die Jahreszeiten farblich hinterlegen und Bilder ausmalen und passend zuordnen. Der Jahreskreis bzw. die Jahreszeitenuhr stammt vom Blog materialkiste.de, ich habe dieses jedoch nur mit (anderen)Bildern ausgestattet.

Besonders M., aus Eritrea, fallen solche Aufgaben sehr schwer, ich sitze also meistens bei ihm, bespreche Wörter und unterstütze ihn bei der Zuordnung. Nicht immer leicht für die anderen Eulen, da ihnen in solchen Phasen nicht die volle Aufmerksamkeit zukommt - aber mit informierenden Gesprächen und viel Hintergrundwissen möchte ich es schaffen Empathie und damit auch Geduld zu wecken.

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Planungen sind da, umgeworfen zu werden :-)

Eigentlich, ja eigentlich ...

wollte ich in Mathe schon bei der Zahl 9 sein und in Deutsch die Stationen eingeführt haben - beides habe ich verschoben.

 

Ich merkte, wie schwer doch für einige Kinder das Ziffern schreiben ist, also Stopp bei der 5 und weiteres Üben. Während einige Kinder das Ziffern schreiben im Heft übten, waren andere mit Prickeln, Kneten und Nachspuren beschäftigt.

 

Auch die Stationen wurden dann in der vergangenen Woche noch nicht eingeführt, erst einmal die Grundlagen sichern: Reimwörter und Silben schwingen, klatschen und gehen.

 

Am Mittwoch waren wir auf Schulausflug: Unsere gesamte Schule fuhr in vier Bussen nach Bad Vilbel zu den Burgfestspielen. Wir sahen dort "Jim Knopf und die wilde 13" als Musical. Trotz Hitze - vor allem die Erstklässler saßen von 10.15 - 12.15 Uhr in der prallen Sonne - haben unsere Eulen und Adler eine "perfekte Figur" bzw. den perfekten Theaterzuschauer abgeliefert. Sie waren aufmerksam, ruhig, interessiert und überhaupt toll :-) Mir persönlich, der die Sonne ebenfalls ständig aufs Hirn schien, war nachmittags doch etwas blümerant - zudem fand ich die Inszenierung leider wenig spannend und ansprechend :-(.

 

Umso erstaunter war ich, welche Erinnerungen die Kinder noch am nächsten Tag hatten. Wir haben daraus auch ein Buch für die Klasse gemacht, ich habe nur noch keine Fotos davon, sie folgen in der nächsten Woche.

 

Fotos habe ich allerdings vom Schultagebuch-Eintrag. Wir haben einen Teil des Prospektes der Burgfestspiele genutzt und unsere Eintrittskarten eingeklebt. Die Zahlen 1 - 6 haben wir ebenfalls aufgeschrieben, denn die können wir nun schon richtig gut schreiben :-)

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