Zahlenmauern

Nachdem die Addition und Subtraktion im ZR bis 10 eingeführt und gefestigt war, war es mir wichtig ein Übungsformat einzuführen, welches auch eine gewisse kognitive Flexibiltät meiner Eulen fordert.

 

Da die Zahlenmauer in unserem Schulcurriculum als Spiralcurriculum besonders hervorgehoben wird - war die Entscheidung klar.

 

Da unser Mathematikunterricht immer wieder auch viele mündliche / sprachliche Momente hat, müssen wir erst einmal eine gemeinsame Sprachbasis herstellen:

Wer die Datei gebrauchen kann:

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Plakat Zahlenmauern.pdf
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Das gemeinsam im Kreis geklebte Plakat hängt nun an unserer Mathe-Lernwand :-)

Danach galt es natürlich erste Zahlenmauern selbst zu lösen, dazu hatte ich fünf Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt.

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Zahlenmauern bis 10.pdf
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An einer solchen Stelle im Unterricht würde ich gerne Eltern oder auch andere Beobachter dabei haben, denn deutlicher kann eine Schere im Leistungsvermögen nicht werden. Während die ersten Kinder alle fünf Arbeitsblätter in wenigen Minuten erledigen, schaffen andere geradezu das erste Arbeitsblatt, wenige werden damit auch nicht fertig. Ich setze zunächst die "Schnellen" als Hilfe ein, trotzdem brauchen sie auch anderes "Futter". Für den nächsten Tag habe ich dafür Zahlenmauern im ZR 20 vorbereitet - aber auch diese werden von den "Cracks" in wenigen Minuten gelöst. Ok. Ich muss noch einen zulegen :-)

Morgen gibt es noch einmal für alle Zahlenmauern, nämlich AB 06 und 07 für alle und Spezialisten-ABs 01 und 02  für meine besonders rechenstarken Eulen:

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Zahlenmauern06_07.pdf
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Wichtig ist: Alle Eulen sollen das Lösen von Zahlenmauern verstehen.

 

Natürlich ist es toll, wenn einige Kinder auch schon Zahlenmauern im ZR 20 oder mit Zehnerzahlen im ZR 100 lösen können - dies ist aber für die Einheit nicht wichtig und wird in keinster Weise von mir erwartet. Das sichere Rechnen (+ und -) im Zahlenraum bis 10 allerdings erreichen wir nur gemeinsam, dafür haben die Kinder den "Rechenpass" erhalten und ich freue mich, wenn ich erste Urkunden ausstellen darf und damit verbunden natürlich die Fortschritte der Kinder bemerke.

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Unsere Weihnachtsfeier

fand am letzten Freitag statt - und es war soooo schön!

 

Das Eltern-Orga-Team hat besondere Arbeit geleistet und unseren Klassenraum in ein wirkliches Weihnachtszimmer verwandelt - ich kann die Damen nur weiterempfehlen :-)

 

Geschmückte Tische:

Das Buffet, für welches jede Familie etwas mitbrachte. Allein die Beleuchtung ist das Foto wert:

Außerdem hatte das Orga-Team zwei tolle Bastelaktionen für die Kinder vorbereitet. Es gab Salzteig-Eulen zum Anmalen und wunderschöne Klebe-Eulen. Jedes Kind bekam einen Beutelmit Eulenkeksen und einen gestempelten Holzanhänger mit Eule und Namen.

Ich möchte auch hier noch einmal ein ganz dickes DANKESCHÖN an Frau S. und Frau H. aussprechen für diesen schönen Nachmittag/Abend und überhaupt für die sehr vertrauensvolle und persönlich wertvolle Zusammenarbeit im Sinne der Kinder - dies ist leider nicht mehr selbstverständlich.

Perfekt abgerundet haben das Fest die Hauptdarsteller der Eulenklasse. Sie haben das kleine Stück "Weihnachtsmann ohne Mütze" gezeigt und das haben sie ausnahmslos ganz toll gemacht!

Liebe Eltern, das war ein tolles Fest und ich habe mich sehr gefreut, dass alle Kinder mit ihren Familien daran teilgenommen haben. Es sind u.a. diese Momente und gemeinsame Aktionen, die eine gute Klassengemeinschaft entstehen lassen, in welcher man gut und mit Freude lernen will und kann.

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Zwei neue Bücher als Schreibanlässe

Wie bereits in einem vorherigen Post erwähnt, gibt es mehr Zeit für Bücher und Schreibanlässe. Wöchentlich besuche ich also unsere sehr gut ausgestattete Schulbibliothek und suche nach Bilderbüchern, die sich für Schreibanlässe eignen.

 

Heute möchte ich zwei davon vorstellen, die wir in dieser und der kommenden Woche "bearbeiten" werden.

Sophie und ihre Eltern brauchen eine neue Couch, doch die richtige zu finden, ist gar nicht so einfach. Als sie endlich glauben, die richtige gefunden zu haben, gibt es ein Problem: Auf dieser Couch sitzt schon jemand ...

 

Ein witziges und ansprechendes Buch, denn es gibt viel selbst weiter zu spinnen: Wie heißt der blaue Kerl? Woher kommt er? Was mag er? Wieso will er nicht von der Couch gehen?

 

Man kann ihn beschreiben, so genau, dass jemand, der ihn nicht kennt, ihn auch richtig anmalen kann usw. usw.

 

Und schließlich braucht die Familie am Schluss auch einen neuen Sessel - ohje, wer kommt mit dem Sessel? Auf jeden Fall ein weibliches Wesen, aber wie sieht sie aus? Was mag sie?  Hier gibt es genügend Möglichkeiten zum Fantasieren und natürlich auch zum Malen und Schreiben.

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Schreibanlass Er kam mit der Couch.pdf
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Das zweite Buch ist aus dem Tulipan Verlag und heißt: Das brauch ich alles noch!

Jim kann zu nutzlosen Gegenständen wunderbare Geschichten erzählen und immer wird klar: nutzlos sind die Gegenstände nicht!

 

Und wie ist es mit der Büroklammer, die Papa findet? Dem Kronkorken oder der Schraube? Wem gehörten die Gegenstände, was ist besonders an ihnen?

 

Auch dieses Bilderbuch bietet viele Erzählanlässe und natürlich auch Schreibanlässe. Unser selbst zu gestaltendes Buch ist wesentlich offener gehalten als zum Buch "Er kam mit der Couch", außerdem können die Kinder sich den Gegenstand aussuchen zu dem sie malen und schreiben.

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Schreibanlass Das brauch ich alles noch!
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Vor allem das zweite Buch kann man, meiner Meinung nach, in allen Jahrgangsstufen einsetzen - natürlich immer unter anderen Lernzielen, mit unterschiedlichen Hilfen und unter Einhaltung unterschiedlicher Regeln bzw. unter Vorgabe der Beantwortung unterschiedlicher Fragen.

 

Das Buch "Er kam mit der Couch" könnte man auch gut im Zusammenhang mit Personenbeschreibungen einsetzen - bei uns Thema im 2. Schuljahr. :-)

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Nach dem letzten Post ...

hatte ich mir eigentlich vorgenommen, wieder regelmäßiger und mit besseren Fotos hier zu schreiben.

 

Diese Woche stand aber irgendwie nur unter dem Motto "Prüfung", denn am Donnerstag hatte mein LiV sein zweites Staatsexamen und ich war doch mehr aufgeregt als erwartet, war er doch mein 6. Referendar, man meint, man sollte sich an solche Situationen gewöhnen. Ganz im Gegenteil, noch nie habe ich Alpträume von Prüfungen gehabt, dieses Mal schon. Vielleicht liegt es einfach am Alter. *uff*

 

Dazu kam die Erstellung eines neuen Stundenplanes für alle Klassen ab kommenden Montag, eine Dienstversammlung und die Vorbereitung des Vorlesetages am letzten Freitag, dabei hat mich meine Lieblingskollegin aber sehr tatkräftig unterstützt - Anni, the best!!!!

 

M. hat eine fantastische Prüfung hingelegt - ich freue mich sehr und bin stolz und dankbar, dass ich einen solch tollen zukünftigen Lehrer begleiten durfte.

Ich habe persönlich davon wieder soviel mitgenommen, dass ich immer wieder nur sagen kann: Wir alle wünschen uns gut ausgebildete Lehrer an unserer Schule, eine LiV zu betreuen ist natürlich auch Arbeit, aber man bekommt Einblicke in die neuere Literatur, didaktische Strömungen, setzt sich selbst wieder mit Kompetenzstufen und Lernzielen auseinander usw. - man kann also mit der LiV extrem wachsen. Daneben lernt man unter anderem auch wieder selbstkritisch zu sein.

 

Ich würde mich freuen, wenn wir demnächst wieder eine LiV begrüßen dürften an unserer Schule!

 

 

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Rückblick

Es war ein freudiges Wiedersehen am Montag nach den ersten Herbstferien und die Eulen hatten viel zu berichten und natürlich durfte jeder, der wollte. Die Regeln vom Erzählkreis waren noch präsent und ich war mal wieder erstaunt, wie toll die Kinder sich daran halten nach diesen wenigen Wochen.

 

 

„Und wo ist Eulalia?“ – Eulalia kam erst am Donnerstag, dafür aber mit Tagebuch und Fotos. Auch hier war die Wiedersehensfreude groß, Eulalia wurde ausgiebig gestreichelt und geherzt und die Aussicht, dass Eulalia zukünftig die Wochenenden bei den Kindern verbringt, sorgt für riesige Vorfreude.

 

Am Freitag  ist Eulalia dann auch zum ersten Mal in ihrer sockenfarbigen Reisetasche auf Wochenendtrip gegangen.

 

 

Natürlich hatte auch wieder ein Buchstaben Geburtstag und zwar das L, das F und das S. Wieder gab es gut gefüllte Geburtstagstische – die Eulen freuen sich immer, wenn ich besonders viel zu schreiben habe am Montag. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht mehr lange schreibe, denn mittlerweile sind einige Eulen so weit, dass die Wortkärtchen – natürlich mit Hilfe, damit keine Fehler auf dem Tisch sind – von den Kindern geschrieben werden können. Dazu muss ich das Geburtstags- ritual etwas umstellen, denn auch das angeleitete Hören von Lauten sollen dann die Kinder übernehmen.

 

 

Mittlerweile sind die Kinder schon sehr schnell beim Durchlaufen unserer Stationen – das Schreiben funktioniert einfach schon wesentlich schneller, die Linien stellen keine große Herausforderung mehr dar. Auch das Hören eines Lautes und seine Stellung im Wort fallen immer leichter. Das ist super, denn so haben wir zukünftig mehr Zeit für Bilderbücher, gemeinsames Lautieren von Wunschwörtern und eigenes Schreiben (zu Bildern, zum Buchstaben der Woche, zu Sachthemen u.a.).

 

 

Ich werde mich also an den Schreibtisch setzen und einige Zusatzmaterialien herstellen, eigene passend zum Buchstaben der Woche und zu den anstehenden Sachthemen, andere von lieben Kolleginnen erdachte Materialien, die nur gedruckt, im schlimmsten Fall noch laminiert und geschnitten werden müssen.

 

 

Natürlich gibt es bei dem ein oder anderen Kind noch Baustellen: So wird plötzlich das kleine „a“ wieder nach Lust und Laune bzw. eigenem Gutdünken geschrieben, das Hören der Stellung eines Lautes klappt nicht bei jedem, die Anlauttabelle (Verbindung Graphem-Phonem) sitzt noch nicht so, wie ich es mir vorstelle, grundsätzlich muss im Bereich der Feinmotorik noch etwas gearbeitet werden o.a.

 

 

Manchmal gibt es aber auch für mich, als „alte Eule“ noch Überraschungen: Wir arbeiteten immer noch an unserem Apfelbuch. Es galt die Teile des Apfels (außen und innen) richtig zu benennen. Dazu haben wir das Tafelmaterial von Arnie genutzt und anschließend sollten die Kinder zwei Arbeitsblätter bearbeiten. Auf den Arbeitsblättern habe ich die Pfeile auf zwei Seiten angebracht, das ist übersichtlicher und auch leichter zu beschriften (dachte ich). Viele Kinder beschriften jedoch die Pfeile die von rechts kommen plötzlich rückwärts und teilweise noch in Spiegelschrift  - gut, dass ich es relativ schnell gesehen habe ;-)

 

Nach Wiederholung der Zahlzerlegung mit Zahlenhäusern und einer Lernstandskontrolle haben wir uns mit dem Falten beschäftigt. Im Lehrwerk gibt es dazu eine Doppelseite. Das erste Faltobjekt, das Haus haben wir noch gemeinsam gefaltet, danach haben die Kinder nach Anweisungen des Buches gefaltet. Zu jedem Objekt haben wir ein Blatt gestaltet, so bekam die Tulpe einen Stängel und Blätter, das Schwein einen Körper und der Drache ein Schleifchenschwanz, Sonne und Wolken. Jetzt muss ich die Resultate nur noch aufhängen :-).

 

Es gibt immer viel zu tun, wenn wir uns nicht gemeinsam mit einem Thema beschäftigen, arbeiten Kinder individuell im Rechtschreiben 1, im Lies Mal 1 und 2 und im Zahlenfuchs. Einige haben das selbstständige Schreiben für sich entdeckt und füllen die Seiten im Schreibheft.

 

Immer wieder biete ich Schreibblätter in zwei Versionen an – mit und ohne Anlaute. Dabei ist zu beobachten, dass immer mehr Eulen zu den Blättern ohne Anlaute greifen. Das freut mich sehr.

 

Ebenfalls haben wir unsere Knobelaufgabe bearbeitet und uns mit der ersten offenen Aufgabenstellung in Mathematik beschäftigt:

Eine Neuerung gibt es noch im Klassenzimmer, wir haben nun auch fünf „Kopfhörer“ (Gehörschutz). Vorrangig für die Kinder angeschafft, die Konzentrationsprobleme haben, herrscht nach den grellgrünen „Dingern“ eine große Nachfrage, so dass ich gleich noch einmal fünf nachgeordert habe. Die Regel „Mit Kopfhörern darf nicht geredet werden“ wird eingehalten und unsere Stillarbeitsphasen sind viel ruhiger geworden.

 

 

In der kommenden Woche hat das N Geburtstag, wir werden uns mit dem Buch „Vorsicht! Bissiges Wort!“ beschäftigen, im Sachunterricht steht Verkehrserziehung auf dem Plan und in Mathe die Addition im ZR bis 10, dabei werden wir uns auch intensiv mit dem Format „Zahlenmauer“ beschäftigen, einen Wortspeicher anlegen und dabei Fachbegriffe lernen.

 

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Sammlung "Zuhören schulen"

Marion, leider nur Marion, hat mich ganz lieb bei der Sammlung von diversen Möglichkeiten das Zuhören, vor allem mit einer 1.Klasse, zu schulen unterstützt. Ich habe für mich die zusammengekommenen Ideen etwas strukturiert und werde das Blatt laminiert neben meinem Pult liegen haben.

Zudem habe ich eine Kiste mit Susannes Lesespielen (Zaubereinmaleins) im Regal stehen.

 

Meine Zusammenfassung kann man gerne herunterladen. Natürlich ergänze ich die Liste gerne, wenn weitere Ideen vorhanden sind.

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Knobelaufgaben im Mathematikunterricht

Eigentlich standen sie schon vor den Herbstferien in meinem Stoffverteilungsplan, aber die Zeit fehlte, da ich der Zerlegung doch wesentlich mehr Zeit eingeräumt habe, als im Lehrwerk vorgesehen. Nach den Ferien werden wir die Zahlzerlegung im ZR 10 anhand von Zahlenhäusern wiederholen sowie vertiefen und uns auch im täglichen Warm-Up mit links und rechts beschäftigen.

 

Jedoch soll es nach den Herbstferien auch freitags immer Platz, Zeit und Ruhe für eine Knobelaufgabe geben.

 

Weshalb Knobelaufgaben im Mathematikunterricht (vor allem des ersten Schuljahres)?

 

Fangen wir ganz groß an:

Im Rahmen großer, internationaler Schulleistungsstudien zählt das Problemlösen zu den sogenannten Schlüsselqualifikationen, die als fächerübergreifende Fähigkeit betrachtet werden. Die Schüler sollen frühzeitig Methoden des Lernens und des Problemlösens, persönliche Arbeitshaltungen und soziale Kompetenzen kennenlernen, die sie bei der Lösung spezifischer, auch anspruchsvoller Probleme zukunftsfähig nutzen können.

 

Etwas mehr bezogen auf den Mathematikunterricht der Grundschule:

Der Einsatz von Knobel- oder Denkaufgaben ist besonders geeignet um die allgemeinen mathematischen Kompetenzen

  • Problemlösen
  • Kommunizieren
  • Modellieren
  • Darstellen
  • Argumentieren

zu fördern.

 

Mein Ziel ist es, einen Weg aus dem vorwiegend durch Wissenserwerb gekennzeichneten Unterrichtsalltag, der dem in den Bildungsstandards formulierten Bildungsauftrag nicht gerecht wird, zu einem problemlösenden Unterricht zu gelangen, in welchem die Kinder nicht nur erlernte Algorithmen anwenden, sondern selbst Lösungsstrategien entwickeln, anwenden und überprüfen sollen.

 

Knobelaufgaben spielen dabei natürlich nur eine Rolle von vielen anderen Aspekten, aber darum soll es heute ja nicht gehen ;-)

 

Da ich das Rad der Knobelaufgaben nicht erfunden habe, greife ich bei der Auswahl der Aufgaben für meine Lerngruppe auf verschiedene Sammlungen zurück und bringe die Aufgaben dann nur in eine optisch identische Form.

 

Sammlungen, die ich für die Jahrgangsstufe 1  gerne nutze:

 

Gerne berichte ich am nächsten Wochenende von unserer ersten "Knobelstunde" und zeige dann auch meine benutzten Materialien.

 

 

 

 

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Das "Zuhören" schulen ...

Quelle:Pixabay.com

Das Kerncurriculum für den Bereich Deutsch sieht in Hessen explizit den Kompetenzbereich "Zuhören" vor:

 

Am Ende der 4.Klasse sollen die Kinder

 

  • strukturierte Gesprächssequenzen zu vertrauten Themen und Sachverhalten verfolgen,
  • durch gezieltes Nachfragen Verstehen und Nichtverstehen zum Ausdruck bringen,
  • wesentliche Aussagen einfach verständlicher Gesprächsbeiträge wiedergeben.

Etwas genauer findet man diesen Bereich im "Kompetenzstufenmodell zu den Bildungsstandards im Fach Deutsch im Kompetenzbereich "Sprechen und Zuhören" für die Primarstufe" der Kultusministerkonferenz. Hier werden fünf Kompetenzstufen unterschieden, die auch genauer erläutert werden (Link).

 

G**glet man mal "Zuhören lernen", stößt man zunächst auf ganz viele Tipps und Seiten für Erwachsene, scheint ein schwieriges Thema zu sein, wenn auch Erwachsene immer noch Tipps zum Zuhören benötigen :-)

 

G**glen wir dann etwas genauer nach "Zuhören lernen Grundschule", stößt man auf gute Anregungen, Ideen und Unterrichtsmaterialien z.B. von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg.

 

Meiner Erfahrung nach muss die Schulung des Hörens/Zuhörens aber noch viel grundlegender ansetzen, nämlich beim wirklich "körperlichen" Zuhören, welches vielen Kindern heute schwerfällt.

 

Eine ganz tolle Möglichkeit bieten die "Lesespiele" von Susanne aus dem Zaubereinmaleins. Waren diese vor einiger Zeit noch hauptsächlich für "lesende Kinder" ausgerichtet, hat Susanne mittlerweile ganz viele Lesespiele für Nichtleser oder Anfangsleser geschaffen, so dass aufbauend "trainiert" werden kann. Wir üben nun fleißig immer mal wieder zwischendurch mit den Anfangskarten - ich freue mich jedoch schon darauf, wenn die Eulen die "Schweinerei" oder "Komplimente"lesen können, denn dann macht Zuhören erst richtig "Spaß" :-).

 

Nebenbei trainieren wir das "Hören" auch mit verschlossenen Augen und einem Tambourin - von wo kommt der Ton? Beim täglichen Vorlesen und anschließenden Fragen meinerseits zum vorgelesenen Inhalt. Mit dem genauen Nachsprechen von Unsinnwörtern z.B. "Pipaku" usw.

 

Hat jemand noch tolle Zuhör-Übungen im Repertoir, vielleicht können wir sie sammeln?

 

 

 

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Der "Schnippel" ...

Derzeit schaffen es noch nicht alle Eulen ihre Arbeit in der vorgesehenen Zeit zu erledigen, auch wenn diese großzügig bemessen ist. Es gelingt einfach nicht immer, sich auf das Wichtige zu konzentrieren oder überhaupt das Wichtige zu erkennen. Daran müssen wir weiterhin jeden Tag arbeiten und trotzdem bleibt manchmal etwas offen, was auf anderen Wegen erledigt werden muss. Ich lasse den Kindern die Wahl: Arbeit in der nächsten Pause oder zuhause? Für zuhause gibt es dann den "Schnippel", ein bunter Klebepfeil, welcher auf der entsprechenden Seite im Buch oder Arbeitsheft eingeklebt wird, damit sieht man zuhause sofort: Hier muss ich noch etwas arbeiten!

 

Ich frage täglich ab: Möchte morgen jemand während der Pause arbeiten oder braucht für heute einen Schnippel? Die Kinder entscheiden sich bisher immer für den Schnippel.

 

Ein Schnippel kann aber auch bei zurückgegebenen Hausaufgaben auftauchen, wenn z.B. Buchstaben nicht richtig geschrieben sind und mein Radiergummi zum Einsatz kam oder Aufgaben unvollständig sind, was es bisher bei den Eulen noch nicht gab *Applaus*.

 

Nach den Ferien wird es zwar auch noch "Schnippel" geben, aber für die Kinder, die wiederholt Schwierigkeiten hatten mit der angemessenen Zeit umzugehen, werden zur Verstärkung von Konzentration, Zielführung und angemessenem Arbeitsverhalten zusätzlich Verstärkerpläne mit kleinschrittigen Zielen eingeführt.

 

Aber immer gilt: "Schnippel" sind nichts schlimmes, "Schnippel" kann jeder mal bekommen oder wählen und "Schnippel" darf man trotzdem in der Lieblingsfarbe aussuchen.

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Eulalia

Eulalia wird nach den Herbstferien endlich auch mehr als immer nur das Klassenzimmer sehen und damit auch mehr erleben, denn Eulalia darf im Wechsel die Kinder zuhause besuchen und hoffentlich ganz viel erleben.

 

Damit Eulalia schon einmal weiß, wie es ihr ergehen wird, darf sie mich in den Herbstferien in die Bretagne begleiten und wird dort ihr erste "Tagebucherfahrungen" sammeln. Sie muss lernen für Fotos zu posen, ungewohnte Fresserfahrungen zu verarbeiten und zu verschriftlichen und vor allem muss sie sich dem Schreiben stellen, denn bisher behauptet sie immer noch, sie kann das nicht, obwohl sie auch eine Anlauttabelle bekommen hat. Die Ergebnisse dieses Eulalias - Powerworkshop werden die ersten Seiten von Eulalias Tagebuch bilden. Hoffentlich Vorbild und Anreiz für die zukünftigen Seiten :-)

 

So sieht die Eulalia-Wochenendliste aus, sie wird laminiert in der Klasse aufgehängt und eine kleine Eule kann mithilfe von Klett-Klebepunkten immer hinter den Namen des Kindes gefestigt werden, bei welchem Eulalia zu Gast ist.

 

Natürlich baue ich hier auf die Unterstützung der Eltern, aber ohne geht es grundsätzlich in Schule nicht. Hier kann sie (die Unterstützung) aber auch noch richtig Spaß machen: Ein oder zwei witzige "Eulalia - bei uns zuhause - Fotos" und Hilfe beim Verschriftlichen, wenn von den Kindern gewünscht oder benötigt - zumindest am Anfang des Tagesbuches. Gemeinsam schaffen wir hier aber einen authentischen Schreib- und Leseanlass, der alle motiviert und unvergessliche Momente festhält.

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