Schreiben mit der Anlauttabelle

Aus Erfahrung weiß ich, dass es Kinder gibt, die sich gerade zu Beginn beim Schreiben mit der Anlauttabelle schwer tun, während andere die Tabelle fast von Anfang an als Werkzeug nutzen.

 

Dies liegt zum Einen am unterschiedlichen Stand der Kinder, während einige schon lesen können, können andere ein Wort fast durchgliedern und haben andere noch große Probleme An- oder Endlaute zu hören. Ganz normal und trotzdem immer wieder eine Herausforderung für Lehrkraft ;-) - nicht, weil es diese und jene Kinder gibt, sondern diese Unterschiede zu entdecken und entsprechend zu reagieren, damit ALLE Kinder Herausforderungen und Lernerfolge haben.

 

Zum Anderen gibt es Kinder, die den Film "Lob des Fehlers" nicht gesehen haben ;-). Kinder, die eigentlich ganz viel können, aber Angst vor Fehlern haben. Das haben auch noch ganz viele Erwachsene oder wahrscheinlich sogar noch viel mehr Erwachsene als Kinder. Erwachsenen werden Fehler aber auch schwerer verziehen - da helfen die ehrlichsten Entschuldigungen manchmal nicht, weil sich jemand in seiner Ehre, seinem Kontoauszug o.ä. betrogen fühlt. Schade eigentlich - aber auch immer ein Statement für eine gewisse Haltung.

 

Unseren Kindern sollten wir immer wieder sagen "Fehler muss man machen dürfen" und "Fehler sind gut, denn daran kann man lernen" - wenn man sie bespricht und als Ausgangspunkt für neues Lernen nimmt.

 

Diesen Kindern, die noch Probleme beim Durchgliedern oder Ängste haben und somit nicht direkt mit der Anlauttabelle losschreiben möchten, möchte ich mit dem "Wörter-Detektiv" Material anbieten. Die Arbeitsblätter stehen im Zusammenhang mit meiner Anlauttabelle bzw. dem Druckschriftlehrgang vom Jandorf-Verlag. Natürlich dürfen auch alle anderen diese nutzen.

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Detektiv 1_5.pdf
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Kommentare: 1
  • #1

    Patrick Müller (Sonntag, 17 September 2017 10:34)

    Vielen Dank! Schön gestaltet!