Unsere Weihnachtsfeier

fand am letzten Freitag statt - und es war soooo schön!

 

Das Eltern-Orga-Team hat besondere Arbeit geleistet und unseren Klassenraum in ein wirkliches Weihnachtszimmer verwandelt - ich kann die Damen nur weiterempfehlen :-)

 

Geschmückte Tische:

Das Buffet, für welches jede Familie etwas mitbrachte. Allein die Beleuchtung ist das Foto wert:

Außerdem hatte das Orga-Team zwei tolle Bastelaktionen für die Kinder vorbereitet. Es gab Salzteig-Eulen zum Anmalen und wunderschöne Klebe-Eulen. Jedes Kind bekam einen Beutelmit Eulenkeksen und einen gestempelten Holzanhänger mit Eule und Namen.

Ich möchte auch hier noch einmal ein ganz dickes DANKESCHÖN an Frau S. und Frau H. aussprechen für diesen schönen Nachmittag/Abend und überhaupt für die sehr vertrauensvolle und persönlich wertvolle Zusammenarbeit im Sinne der Kinder - dies ist leider nicht mehr selbstverständlich.

Perfekt abgerundet haben das Fest die Hauptdarsteller der Eulenklasse. Sie haben das kleine Stück "Weihnachtsmann ohne Mütze" gezeigt und das haben sie ausnahmslos ganz toll gemacht!

Liebe Eltern, das war ein tolles Fest und ich habe mich sehr gefreut, dass alle Kinder mit ihren Familien daran teilgenommen haben. Es sind u.a. diese Momente und gemeinsame Aktionen, die eine gute Klassengemeinschaft entstehen lassen, in welcher man gut und mit Freude lernen will und kann.

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Rückblick

Es war ein freudiges Wiedersehen am Montag nach den ersten Herbstferien und die Eulen hatten viel zu berichten und natürlich durfte jeder, der wollte. Die Regeln vom Erzählkreis waren noch präsent und ich war mal wieder erstaunt, wie toll die Kinder sich daran halten nach diesen wenigen Wochen.

 

 

„Und wo ist Eulalia?“ – Eulalia kam erst am Donnerstag, dafür aber mit Tagebuch und Fotos. Auch hier war die Wiedersehensfreude groß, Eulalia wurde ausgiebig gestreichelt und geherzt und die Aussicht, dass Eulalia zukünftig die Wochenenden bei den Kindern verbringt, sorgt für riesige Vorfreude.

 

Am Freitag  ist Eulalia dann auch zum ersten Mal in ihrer sockenfarbigen Reisetasche auf Wochenendtrip gegangen.

 

 

Natürlich hatte auch wieder ein Buchstaben Geburtstag und zwar das L, das F und das S. Wieder gab es gut gefüllte Geburtstagstische – die Eulen freuen sich immer, wenn ich besonders viel zu schreiben habe am Montag. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht mehr lange schreibe, denn mittlerweile sind einige Eulen so weit, dass die Wortkärtchen – natürlich mit Hilfe, damit keine Fehler auf dem Tisch sind – von den Kindern geschrieben werden können. Dazu muss ich das Geburtstags- ritual etwas umstellen, denn auch das angeleitete Hören von Lauten sollen dann die Kinder übernehmen.

 

 

Mittlerweile sind die Kinder schon sehr schnell beim Durchlaufen unserer Stationen – das Schreiben funktioniert einfach schon wesentlich schneller, die Linien stellen keine große Herausforderung mehr dar. Auch das Hören eines Lautes und seine Stellung im Wort fallen immer leichter. Das ist super, denn so haben wir zukünftig mehr Zeit für Bilderbücher, gemeinsames Lautieren von Wunschwörtern und eigenes Schreiben (zu Bildern, zum Buchstaben der Woche, zu Sachthemen u.a.).

 

 

Ich werde mich also an den Schreibtisch setzen und einige Zusatzmaterialien herstellen, eigene passend zum Buchstaben der Woche und zu den anstehenden Sachthemen, andere von lieben Kolleginnen erdachte Materialien, die nur gedruckt, im schlimmsten Fall noch laminiert und geschnitten werden müssen.

 

 

Natürlich gibt es bei dem ein oder anderen Kind noch Baustellen: So wird plötzlich das kleine „a“ wieder nach Lust und Laune bzw. eigenem Gutdünken geschrieben, das Hören der Stellung eines Lautes klappt nicht bei jedem, die Anlauttabelle (Verbindung Graphem-Phonem) sitzt noch nicht so, wie ich es mir vorstelle, grundsätzlich muss im Bereich der Feinmotorik noch etwas gearbeitet werden o.a.

 

 

Manchmal gibt es aber auch für mich, als „alte Eule“ noch Überraschungen: Wir arbeiteten immer noch an unserem Apfelbuch. Es galt die Teile des Apfels (außen und innen) richtig zu benennen. Dazu haben wir das Tafelmaterial von Arnie genutzt und anschließend sollten die Kinder zwei Arbeitsblätter bearbeiten. Auf den Arbeitsblättern habe ich die Pfeile auf zwei Seiten angebracht, das ist übersichtlicher und auch leichter zu beschriften (dachte ich). Viele Kinder beschriften jedoch die Pfeile die von rechts kommen plötzlich rückwärts und teilweise noch in Spiegelschrift  - gut, dass ich es relativ schnell gesehen habe ;-)

 

Nach Wiederholung der Zahlzerlegung mit Zahlenhäusern und einer Lernstandskontrolle haben wir uns mit dem Falten beschäftigt. Im Lehrwerk gibt es dazu eine Doppelseite. Das erste Faltobjekt, das Haus haben wir noch gemeinsam gefaltet, danach haben die Kinder nach Anweisungen des Buches gefaltet. Zu jedem Objekt haben wir ein Blatt gestaltet, so bekam die Tulpe einen Stängel und Blätter, das Schwein einen Körper und der Drache ein Schleifchenschwanz, Sonne und Wolken. Jetzt muss ich die Resultate nur noch aufhängen :-).

 

Es gibt immer viel zu tun, wenn wir uns nicht gemeinsam mit einem Thema beschäftigen, arbeiten Kinder individuell im Rechtschreiben 1, im Lies Mal 1 und 2 und im Zahlenfuchs. Einige haben das selbstständige Schreiben für sich entdeckt und füllen die Seiten im Schreibheft.

 

Immer wieder biete ich Schreibblätter in zwei Versionen an – mit und ohne Anlaute. Dabei ist zu beobachten, dass immer mehr Eulen zu den Blättern ohne Anlaute greifen. Das freut mich sehr.

 

Ebenfalls haben wir unsere Knobelaufgabe bearbeitet und uns mit der ersten offenen Aufgabenstellung in Mathematik beschäftigt:

Eine Neuerung gibt es noch im Klassenzimmer, wir haben nun auch fünf „Kopfhörer“ (Gehörschutz). Vorrangig für die Kinder angeschafft, die Konzentrationsprobleme haben, herrscht nach den grellgrünen „Dingern“ eine große Nachfrage, so dass ich gleich noch einmal fünf nachgeordert habe. Die Regel „Mit Kopfhörern darf nicht geredet werden“ wird eingehalten und unsere Stillarbeitsphasen sind viel ruhiger geworden.

 

 

In der kommenden Woche hat das N Geburtstag, wir werden uns mit dem Buch „Vorsicht! Bissiges Wort!“ beschäftigen, im Sachunterricht steht Verkehrserziehung auf dem Plan und in Mathe die Addition im ZR bis 10, dabei werden wir uns auch intensiv mit dem Format „Zahlenmauer“ beschäftigen, einen Wortspeicher anlegen und dabei Fachbegriffe lernen.

 

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Wochenrückblick

Natürlich haben wir in der letzten Woche nicht nur geschüttelt :-)

 

Das M hatte Geburtstag und bekam einen richtig "fetten" Geburtstagtisch - es ist toll, wie die Kinder sich einbringen! Mal schauen, wie es beim "O" in der kommenden Woche läuft, denn hier gibt es viel weniger mitbringbare Gegenstände.

Meine M-Geschenke waren wirklich ungesund, schmeckten aber hervorragend: Maoam und Marshmellows ;-)

 

Die Stationen des Buchstabenweges laufen wie von alleine, ich verzichte mittlerweile auf Laufkarten und das Anhängen der Stationen an der Tafel. Nervig ist derzeit nur das Hoch- und Runterschleppen der Whiteboards und Scolaflextafeln - da die Adlerklasse noch nicht über solche verfügt.

 

Hier noch einmal ein paar Bilder zur Erarbeitung des M:

Passend zum M haben wir am Freitag das Buch "Mamas Wundertasche" gelesen, angeschaut und viel dazu erzählt.

Ich fragte, ob wir dazu ein eigenes Mamas Wundertaschen - Buch herstellen wollen, was auf absolute Gegenliebe stieß. So werden wir in der kommenden Woche malen und schreiben, was es in Eulenmamas Taschen für Wunder gibt ;-), dabei dürfen die Kinder auch so richtig "etwas zusammenspinnen".

 

Alle haben nun ihr Lapbook zu Jahreszeiten fertiggestellt und präsentieren es stolz:

 

Unser nächstes Thema ist "Der Apfel", das passende Plakat von Daniela hängt schon an der Tafel:

Als Einstieg ins Thema wählte ich die ersten beiden Bildkarten des Kamishibai-Bildkartensatzes zum Thema "Apfel" *, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Leider bin weder ich, noch die Schule derzeit im Besitz eines Kamishibais, so dass ich die Karten laminiert und mit Magneten versehen habe, so dass sie an der Tafel präsentiert werden können.

 

Entsprechend des Erzählverlaufs werden wir verschiedene Apfelsorten probieren und bewerten, hier kommt dann auch wieder die Mathematik zum Tragen (Strichlisten und Säulendiagramm), Äpfel betrachten (innen und außen), einen Apfel von innen zeichnen und beschriften, Apfelwörter sammeln, einen Apfelbaum im Jahreskreis betrachten und entprechende Texte zuordnen, Apfelkerne einpflanzen bzw. einsäen u.a.

 

Alle Ergebnisse werden wir dieses Mal in einem Apfelbuch sammeln, welches ich aus verschiedenen Vorlagen (z.B. Susannes Apfelbuch aus dem zaubereinmaleins und Marions Apfelbuch) zusammengestellt bzw. mit eigenen Seiten ergänzt habe. Gerade bei Sachunterrichtsthemen finde ich es wichtig, den Kindern von Anfang an verschiedene Präsentationsvarianten zu zeigen bzw. an die Hand zugeben: Lapbook, Buch, Plakat, Triorama, Lernkiste usw. So können sie ab der 2.Klasse

eigene Themen besser vorbereiten und präsentieren.

 

* Dies ist kein affiliate Link. Ich habe die Karten normal erworben und kann sie guten Gewissens auch weiterempfehlen ohne daran zwangsläufig etwas zu verdienen ;-), vor allem nicht für eine Verlinkung!

 

Kunst hatten wir diese Woche auch, aber nicht bei Frau Strouhal, sondern spannenderweise bei zwei Lehrerinnen, die wir sonst gar nicht genießen dürfen: Frau Schildbach und Frau Jesse, denn diese beiden haben Frau Strouhal freundlicherweise vertreten, damit sie die UBs ihres LIVs verfolgen konnte :-). Zu Deutsch: Frau Strouhal durfte bei zwei Stunden von Herrn Margraf und der anschließenden Besprechung dabei sein. Dies war besonders wichtig, da es die letzten Stunden vor der Prüfung waren.

 

Fotos von den entstandenen "Apfel-Werken" kommen daher auch erst in der nächsten Woche :-)

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Sitzordnung? Sitzordnung!

Lange habe ich mir Gedanken um unsere zukünftige Sitzordung im Klassenzimmer der Eulenklasse gemacht. Ich hatte ja auch genügend Zeit, denn erst morgen können die Klassenzimmer wieder eingeräumt werden, bis heute war die Grundreinigung dran ;-)

 

Es gibt immer wieder aktuelle Strömungen - derzeit die "Tische an die Wand - Variante" und natürlich auch die Klassiker, wie das "U", die "Reihen" oder die "Gruppentische".

 

Ich habe mich wieder für Gruppentische entschieden und zwar vor allem, weil ich die kooperativen Lernformen noch mehr in den Mittelpunkt des Lernens stellen möchte. Zudem bietet der Raum in Verbindung mit der Lerngruppengröße und der Möglichkeit des Differenzierungsraumes genügend Ausweichmöglichkeiten für die Kinder für die Einzel- bzw. Stillarbeit. So kann an der Fensterbank - wenn gewünscht auch mit Trennwand - im Diff-Raum oder auch im Flur gearbeitet werden.

 

Es wird vier Vierertische geben und natürlich unseren unverzichtbaren "Bänke-Kreis".

Zunächst werde ich die Plätze der Kinder festlegen, vielleicht können wir irgendwann die Sitzordnung öffnen, d.h. die Kinder suchen sich ihren Platz morgens aus - das hat mit der "Froschklasse" damals (ab der 3.Klasse) perfekt geklappt, mit den "Tigern" habe ich den Versuch nie gestartet. Bevor wir dazu kommen, müssen aber auch viele andere Umstände geklärt und eingeübt sein sein, z.b. die Lagerung von eigenem Material im "Kasten" und nicht unterm Tisch.

 

Morgen steht erst einmal die 1. Konferenz des Schuljahres an, dafür bin ich vorbereitet (Stundenpläne, Aufsichtsplan und Belegungspläne sind natürlich fertig - auch die LUSD ist auf dem aktuellen Stand) und auch die Klassenzimmerschilder habe ich heute gemeinsam mit unserem Hausmeister aktualisiert. Sobald diese vorbei ist, werde ich gemeinsam mit MM "räumen" und alle Tische auf "Erstklassniveau" bringen. Dann fehlen nur noch die ca. 1000 Kleinigkeiten, wie Garderobenbeschriftung, Fächerbeschriftung, Kästenbeschriftung usw.

 

Nur ruhig, es sind ja noch ca. 107 Stunden, bis die Eulen das erste Mal ihr neues Klassenzimmer betreten ;-)

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Schreiben mit der Anlauttabelle

Aus Erfahrung weiß ich, dass es Kinder gibt, die sich gerade zu Beginn beim Schreiben mit der Anlauttabelle schwer tun, während andere die Tabelle fast von Anfang an als Werkzeug nutzen.

 

Dies liegt zum Einen am unterschiedlichen Stand der Kinder, während einige schon lesen können, können andere ein Wort fast durchgliedern und haben andere noch große Probleme An- oder Endlaute zu hören. Ganz normal und trotzdem immer wieder eine Herausforderung für Lehrkraft ;-) - nicht, weil es diese und jene Kinder gibt, sondern diese Unterschiede zu entdecken und entsprechend zu reagieren, damit ALLE Kinder Herausforderungen und Lernerfolge haben.

 

Zum Anderen gibt es Kinder, die den Film "Lob des Fehlers" nicht gesehen haben ;-). Kinder, die eigentlich ganz viel können, aber Angst vor Fehlern haben. Das haben auch noch ganz viele Erwachsene oder wahrscheinlich sogar noch viel mehr Erwachsene als Kinder. Erwachsenen werden Fehler aber auch schwerer verziehen - da helfen die ehrlichsten Entschuldigungen manchmal nicht, weil sich jemand in seiner Ehre, seinem Kontoauszug o.ä. betrogen fühlt. Schade eigentlich - aber auch immer ein Statement für eine gewisse Haltung.

 

Unseren Kindern sollten wir immer wieder sagen "Fehler muss man machen dürfen" und "Fehler sind gut, denn daran kann man lernen" - wenn man sie bespricht und als Ausgangspunkt für neues Lernen nimmt.

 

Diesen Kindern, die noch Probleme beim Durchgliedern oder Ängste haben und somit nicht direkt mit der Anlauttabelle losschreiben möchten, möchte ich mit dem "Wörter-Detektiv" Material anbieten. Die Arbeitsblätter stehen im Zusammenhang mit meiner Anlauttabelle bzw. dem Druckschriftlehrgang vom Jandorf-Verlag. Natürlich dürfen auch alle anderen diese nutzen.

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Detektiv 1_5.pdf
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Auch 2017 wird umgezogen ...

Wer meine Klassenblogs der Frosch- und Tigerklasse verfolgt hat, wird wissen, dass ich in den letzten Jahren häufig innerhalb des Schulgebäudes umgezogen bin. Dieses Mal ist es jedoch ganz freiwillig und auf meinen Wunsch hin :-)

 

Ich fühle mich im Obergeschoss einfach wohler, auch wenn es wesentlich wärmer dort ist. Es ist der Blick, die Weite, das Licht: einfach Bauchgefühl! Aber genau das ist für mich wichtig: einen Lernraum zu betreten, der auch mir liegt.

 

Ich glaube, dass Raumgestaltung einen sehr wesentlichen Beitrag zu entspanntem Lernen beiträgt, aber ebenso so entspanntem Lehren. Im Gartengeschoss fühlte ich mich immer "gefangen" - wenig Luft zum Atmen, was natürlich bei knapp 60 qm und 26 Kindern tatsächlich so war.

 

Jedenfalls werde ich wieder umziehen und die ersten Kisten haben das Obergeschoss schon erreicht ;-)

 

Als ich vor vier Jahren den Klassenraum für die Tiger einrichtete, beschloss ich die verdreckte Pinwand zwischen den Einbauschränken zu streichen. Das haben meine "Vorbewohner" im zukünftigen Klassenraum ebenfalls getan, allerdings in einem grellen "Popelgrün" - das kann nicht so bleiben *grusel*. Und wenn ich dann schon neu streichen muss, dann werde ich die lange Pinnwand gleich in drei Teile unterteilen: rot für "Lernwand Deutsch", blau für "Lernwand Mathe" und schönes grün für "Lernwand Sach". Dort können dann aktuelle Wortspeicher, Lernplakate und Merkplakate ihren Platz finden.

 

Der neue Klassenraum wird übrigens nachträglich auch mit Lamellenvorhängen ausgestattet und ich hoffe, der Förderverein spendiert mir auch noch einen PC - denn die anderen Klassenräume sind schon damit ausgestattet - dann wäre alles perfekt :-)

 

Ich freue mich schon aufs Einrichten und "Pimpen" und werde natürlich auch darüber berichten. Besonders gespannt bin ich selbst, welche Sitzordnung ich letztendlich für den Anfangsunterricht wählen werde, derzeit existieren viele Ideen, die aber alle noch nicht ausgereift sind. Es ist aber toll, Ideen wieder nach Tauglichkeit für meinen Unterricht hin zu überprüfen und nicht eine Sitzrdnung zu wählen, die eigentlich am besten funktioniert, für so viele Schüler. Luxus für mich - eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber leider in Deutschland keine ist!

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Das Blogposting hat sich verändert ...

bei jimdo und ich muss die Kommentarfunktion immer freischalten - beim letzten Post habe ich es vergessen :( - trotzdem habe ich den Kommentar von Emma natürlich wahrgenommen, sowie alle anderen.

 

Ich finde es richtig schön, sich wieder mit anderen über meine Vorhaben zu auszutauschen. DAS hat mir wirklich gefehlt!

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"Parallelwelten"

Während ich die letzten Woche versuche meine Tiger auf den Übergang optimal vorzubereiten, ist mein Kopf voll mit Erstklassthemen. Und während ich versuche alles für die neuen Erstklässler vorzubereiten, ist mein Kopf bei meinen derzeitigen Kindern.

 

Heute war ich am Nachmittag bei einer der weiterführenden Schulen, dem klassischen Gymnasium, und habe dort mit den zukünftigen Lehrkräften meiner Kinder sprechen können. Alles gut, die Tiger, die in diese Schule wechseln, werden gut aufgehoben sein.

 

Wenn ich diese Gespräche auch mit den anderen Schulen geführt habe, kann ich das Thema "Tiger" positiv abschließen.

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Lernausgangslage

Neben dem Kennenlernen untereinander, dem Kennenlernen der Schule, der anderen Lehrer, den Regeln für die Pausen, der ersten Rituale, usw. steht in den ersten Wochen auch die Feststellung der Lernausgangslage einer jeden kleinen Eule auf dem Plan.

 

An unserer Schule setzen wir seit zwei Jahren in den ersten Tagen und Wochen ILeA vom Bildungsserver Berlin-Brandenburg ein. Für mich dieses Jahr das erste Mal und ich bin gespannt, wie aussagekräftig die Ergebnisse für mich und meine weitere Planung sind.

 

Aber neben Deutsch und Mathematik gilt es weiteres zu beobachten und zu dokumentieren: Feinmotorik beim Malen, Schneiden und Kleben, Stifthaltung, Wortschatz, Redeverhalten im Sitzkreis, Verhalten bei Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, Konzentrationsspanne, Merkfähigkeit, Reaktion auf Arbeitsanweisungen, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz, Regelbewusstsein u.a.

 

Derzeit versuche ich einen Dokumentationsbogen zu erstellen, der dann in bestimmten zeitlichen Abständen (voraussichtlich 3 Monate) neu ausgefüllt werden soll. Sobald er fertig ist, stelle ich ihn hier gerne vor und gebe ihn zur Diskussion frei ;-)

 

Zur Beobachtung der Feinmotorik im Bereich Schneiden und Kleben werden wir in der ersten und zweiten Woche ein Lapbook "Ich bin jetzt ein Schulkind" herstellen. Dies stelle ich gerne in der nächsten Woche "vorgebastelt" vor.

 

 

 

 

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Ich liebe Bilderbücher ...

und genieße es, diese mit den Kindern zu teilen. Über Geschichten sprechen, diese nachspielen, weiterspinnen, dazu malen oder einfach manchmal nur zuhören und anschauen.

 

Zudem sehe ich das Vorlesen als einen der wichtigsten Punkte bei der Leseförderung, deshalb lese ich auch im 4. Schuljahr noch gerne während der Frühstückspausen vor, denn nicht alle Kinder kommen zuhause in diesen Genuss.

 

Ich werde hier immer mal wieder Bilder- und Kinderbücher vorstellen, die ich neu erworben habe.

 

Heute das Buch: Anton auf dem Baum von Michael Wrede, Minedition 2017.

Auf den ersten Seiten stellt Anton sich vor: wo er wohnt, was er gerne macht, was er am liebsten isst. Anton sucht Freunde zum Spielen, doch so sehr er sich Mühe gibt - niemand lässt ihn mitspielen. 

Alles ändert sich, als er den kleinen Waschbären trifft.

 

Das Buch bietet viele Gesprächsanlässe und gerade in den ersten Wochen, wenn eine Klassengemeinschaft erst gebildet wird, kann man gut über Ausgrenzung und Zusammengehörigkeit sprechen. Aber auch Kinder, die nicht gerne in einer Gruppe über Gefühle sprechen, haben genügend Möglichkeiten sich zur Figur von Anton, zu den anderen Tieren, den gelungenen Illustrationen und der besonderen Art, Gespräche darzustellen zu äußern.

 

"Komm lass uns gemeinsam ein großes Bild malen!" - der letzte Satz kann eine Aufforderung an die Lerngruppe sein und das erste Gemeinschaftswerk entsteht.

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