Zwei neue Bücher als Schreibanlässe

Wie bereits in einem vorherigen Post erwähnt, gibt es mehr Zeit für Bücher und Schreibanlässe. Wöchentlich besuche ich also unsere sehr gut ausgestattete Schulbibliothek und suche nach Bilderbüchern, die sich für Schreibanlässe eignen.

 

Heute möchte ich zwei davon vorstellen, die wir in dieser und der kommenden Woche "bearbeiten" werden.

Sophie und ihre Eltern brauchen eine neue Couch, doch die richtige zu finden, ist gar nicht so einfach. Als sie endlich glauben, die richtige gefunden zu haben, gibt es ein Problem: Auf dieser Couch sitzt schon jemand ...

 

Ein witziges und ansprechendes Buch, denn es gibt viel selbst weiter zu spinnen: Wie heißt der blaue Kerl? Woher kommt er? Was mag er? Wieso will er nicht von der Couch gehen?

 

Man kann ihn beschreiben, so genau, dass jemand, der ihn nicht kennt, ihn auch richtig anmalen kann usw. usw.

 

Und schließlich braucht die Familie am Schluss auch einen neuen Sessel - ohje, wer kommt mit dem Sessel? Auf jeden Fall ein weibliches Wesen, aber wie sieht sie aus? Was mag sie?  Hier gibt es genügend Möglichkeiten zum Fantasieren und natürlich auch zum Malen und Schreiben.

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Das zweite Buch ist aus dem Tulipan Verlag und heißt: Das brauch ich alles noch!

Jim kann zu nutzlosen Gegenständen wunderbare Geschichten erzählen und immer wird klar: nutzlos sind die Gegenstände nicht!

 

Und wie ist es mit der Büroklammer, die Papa findet? Dem Kronkorken oder der Schraube? Wem gehörten die Gegenstände, was ist besonders an ihnen?

 

Auch dieses Bilderbuch bietet viele Erzählanlässe und natürlich auch Schreibanlässe. Unser selbst zu gestaltendes Buch ist wesentlich offener gehalten als zum Buch "Er kam mit der Couch", außerdem können die Kinder sich den Gegenstand aussuchen zu dem sie malen und schreiben.

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Schreibanlass Das brauch ich alles noch!
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Vor allem das zweite Buch kann man, meiner Meinung nach, in allen Jahrgangsstufen einsetzen - natürlich immer unter anderen Lernzielen, mit unterschiedlichen Hilfen und unter Einhaltung unterschiedlicher Regeln bzw. unter Vorgabe der Beantwortung unterschiedlicher Fragen.

 

Das Buch "Er kam mit der Couch" könnte man auch gut im Zusammenhang mit Personenbeschreibungen einsetzen - bei uns Thema im 2. Schuljahr. :-)

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Rückblick

Es war ein freudiges Wiedersehen am Montag nach den ersten Herbstferien und die Eulen hatten viel zu berichten und natürlich durfte jeder, der wollte. Die Regeln vom Erzählkreis waren noch präsent und ich war mal wieder erstaunt, wie toll die Kinder sich daran halten nach diesen wenigen Wochen.

 

 

„Und wo ist Eulalia?“ – Eulalia kam erst am Donnerstag, dafür aber mit Tagebuch und Fotos. Auch hier war die Wiedersehensfreude groß, Eulalia wurde ausgiebig gestreichelt und geherzt und die Aussicht, dass Eulalia zukünftig die Wochenenden bei den Kindern verbringt, sorgt für riesige Vorfreude.

 

Am Freitag  ist Eulalia dann auch zum ersten Mal in ihrer sockenfarbigen Reisetasche auf Wochenendtrip gegangen.

 

 

Natürlich hatte auch wieder ein Buchstaben Geburtstag und zwar das L, das F und das S. Wieder gab es gut gefüllte Geburtstagstische – die Eulen freuen sich immer, wenn ich besonders viel zu schreiben habe am Montag. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht mehr lange schreibe, denn mittlerweile sind einige Eulen so weit, dass die Wortkärtchen – natürlich mit Hilfe, damit keine Fehler auf dem Tisch sind – von den Kindern geschrieben werden können. Dazu muss ich das Geburtstags- ritual etwas umstellen, denn auch das angeleitete Hören von Lauten sollen dann die Kinder übernehmen.

 

 

Mittlerweile sind die Kinder schon sehr schnell beim Durchlaufen unserer Stationen – das Schreiben funktioniert einfach schon wesentlich schneller, die Linien stellen keine große Herausforderung mehr dar. Auch das Hören eines Lautes und seine Stellung im Wort fallen immer leichter. Das ist super, denn so haben wir zukünftig mehr Zeit für Bilderbücher, gemeinsames Lautieren von Wunschwörtern und eigenes Schreiben (zu Bildern, zum Buchstaben der Woche, zu Sachthemen u.a.).

 

 

Ich werde mich also an den Schreibtisch setzen und einige Zusatzmaterialien herstellen, eigene passend zum Buchstaben der Woche und zu den anstehenden Sachthemen, andere von lieben Kolleginnen erdachte Materialien, die nur gedruckt, im schlimmsten Fall noch laminiert und geschnitten werden müssen.

 

 

Natürlich gibt es bei dem ein oder anderen Kind noch Baustellen: So wird plötzlich das kleine „a“ wieder nach Lust und Laune bzw. eigenem Gutdünken geschrieben, das Hören der Stellung eines Lautes klappt nicht bei jedem, die Anlauttabelle (Verbindung Graphem-Phonem) sitzt noch nicht so, wie ich es mir vorstelle, grundsätzlich muss im Bereich der Feinmotorik noch etwas gearbeitet werden o.a.

 

 

Manchmal gibt es aber auch für mich, als „alte Eule“ noch Überraschungen: Wir arbeiteten immer noch an unserem Apfelbuch. Es galt die Teile des Apfels (außen und innen) richtig zu benennen. Dazu haben wir das Tafelmaterial von Arnie genutzt und anschließend sollten die Kinder zwei Arbeitsblätter bearbeiten. Auf den Arbeitsblättern habe ich die Pfeile auf zwei Seiten angebracht, das ist übersichtlicher und auch leichter zu beschriften (dachte ich). Viele Kinder beschriften jedoch die Pfeile die von rechts kommen plötzlich rückwärts und teilweise noch in Spiegelschrift  - gut, dass ich es relativ schnell gesehen habe ;-)

 

Nach Wiederholung der Zahlzerlegung mit Zahlenhäusern und einer Lernstandskontrolle haben wir uns mit dem Falten beschäftigt. Im Lehrwerk gibt es dazu eine Doppelseite. Das erste Faltobjekt, das Haus haben wir noch gemeinsam gefaltet, danach haben die Kinder nach Anweisungen des Buches gefaltet. Zu jedem Objekt haben wir ein Blatt gestaltet, so bekam die Tulpe einen Stängel und Blätter, das Schwein einen Körper und der Drache ein Schleifchenschwanz, Sonne und Wolken. Jetzt muss ich die Resultate nur noch aufhängen :-).

 

Es gibt immer viel zu tun, wenn wir uns nicht gemeinsam mit einem Thema beschäftigen, arbeiten Kinder individuell im Rechtschreiben 1, im Lies Mal 1 und 2 und im Zahlenfuchs. Einige haben das selbstständige Schreiben für sich entdeckt und füllen die Seiten im Schreibheft.

 

Immer wieder biete ich Schreibblätter in zwei Versionen an – mit und ohne Anlaute. Dabei ist zu beobachten, dass immer mehr Eulen zu den Blättern ohne Anlaute greifen. Das freut mich sehr.

 

Ebenfalls haben wir unsere Knobelaufgabe bearbeitet und uns mit der ersten offenen Aufgabenstellung in Mathematik beschäftigt:

Eine Neuerung gibt es noch im Klassenzimmer, wir haben nun auch fünf „Kopfhörer“ (Gehörschutz). Vorrangig für die Kinder angeschafft, die Konzentrationsprobleme haben, herrscht nach den grellgrünen „Dingern“ eine große Nachfrage, so dass ich gleich noch einmal fünf nachgeordert habe. Die Regel „Mit Kopfhörern darf nicht geredet werden“ wird eingehalten und unsere Stillarbeitsphasen sind viel ruhiger geworden.

 

 

In der kommenden Woche hat das N Geburtstag, wir werden uns mit dem Buch „Vorsicht! Bissiges Wort!“ beschäftigen, im Sachunterricht steht Verkehrserziehung auf dem Plan und in Mathe die Addition im ZR bis 10, dabei werden wir uns auch intensiv mit dem Format „Zahlenmauer“ beschäftigen, einen Wortspeicher anlegen und dabei Fachbegriffe lernen.

 

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Sammlung "Zuhören schulen"

Marion, leider nur Marion, hat mich ganz lieb bei der Sammlung von diversen Möglichkeiten das Zuhören, vor allem mit einer 1.Klasse, zu schulen unterstützt. Ich habe für mich die zusammengekommenen Ideen etwas strukturiert und werde das Blatt laminiert neben meinem Pult liegen haben.

Zudem habe ich eine Kiste mit Susannes Lesespielen (Zaubereinmaleins) im Regal stehen.

 

Meine Zusammenfassung kann man gerne herunterladen. Natürlich ergänze ich die Liste gerne, wenn weitere Ideen vorhanden sind.

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Das "Zuhören" schulen ...

Quelle:Pixabay.com

Das Kerncurriculum für den Bereich Deutsch sieht in Hessen explizit den Kompetenzbereich "Zuhören" vor:

 

Am Ende der 4.Klasse sollen die Kinder

 

  • strukturierte Gesprächssequenzen zu vertrauten Themen und Sachverhalten verfolgen,
  • durch gezieltes Nachfragen Verstehen und Nichtverstehen zum Ausdruck bringen,
  • wesentliche Aussagen einfach verständlicher Gesprächsbeiträge wiedergeben.

Etwas genauer findet man diesen Bereich im "Kompetenzstufenmodell zu den Bildungsstandards im Fach Deutsch im Kompetenzbereich "Sprechen und Zuhören" für die Primarstufe" der Kultusministerkonferenz. Hier werden fünf Kompetenzstufen unterschieden, die auch genauer erläutert werden (Link).

 

G**glet man mal "Zuhören lernen", stößt man zunächst auf ganz viele Tipps und Seiten für Erwachsene, scheint ein schwieriges Thema zu sein, wenn auch Erwachsene immer noch Tipps zum Zuhören benötigen :-)

 

G**glen wir dann etwas genauer nach "Zuhören lernen Grundschule", stößt man auf gute Anregungen, Ideen und Unterrichtsmaterialien z.B. von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg.

 

Meiner Erfahrung nach muss die Schulung des Hörens/Zuhörens aber noch viel grundlegender ansetzen, nämlich beim wirklich "körperlichen" Zuhören, welches vielen Kindern heute schwerfällt.

 

Eine ganz tolle Möglichkeit bieten die "Lesespiele" von Susanne aus dem Zaubereinmaleins. Waren diese vor einiger Zeit noch hauptsächlich für "lesende Kinder" ausgerichtet, hat Susanne mittlerweile ganz viele Lesespiele für Nichtleser oder Anfangsleser geschaffen, so dass aufbauend "trainiert" werden kann. Wir üben nun fleißig immer mal wieder zwischendurch mit den Anfangskarten - ich freue mich jedoch schon darauf, wenn die Eulen die "Schweinerei" oder "Komplimente"lesen können, denn dann macht Zuhören erst richtig "Spaß" :-).

 

Nebenbei trainieren wir das "Hören" auch mit verschlossenen Augen und einem Tambourin - von wo kommt der Ton? Beim täglichen Vorlesen und anschließenden Fragen meinerseits zum vorgelesenen Inhalt. Mit dem genauen Nachsprechen von Unsinnwörtern z.B. "Pipaku" usw.

 

Hat jemand noch tolle Zuhör-Übungen im Repertoir, vielleicht können wir sie sammeln?

 

 

 

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Wochenrückblick

Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter uns und unser erster "Feueralarm" - das Thema des Freitags. Da die "Eulen" diesen mit ihrer Fachlehrerin für Religion meistern mussten, wurden die Regeln noch einmal vorher besprochen. Beim ersten Alarm des Schuljahres wissen Lehrerinnen und Kinder vorher Bescheid, wann die Glocke schrillen wird. Erschrecken tun wir alles aber trotzdem, denn es ist wirklich sehr laut :-).

 

Die Eulen bekamen von Frau Vollberg aber ein dickes Lob, alles richtig gemacht! Ich durfte mit den "Adlern" den Feueralarm absolvieren - auch dies lief perfekt - alles richtig gemacht!

 

Diese Woche stand im Deutschunterricht das E im Mittelpunkt und der Geburtstagstisch war gut gefüllt: Elefanten, Enten, Erde, Erbsen, Edelsteine, Elfen ... Die Stationen wurden schon fast selbstverständlich bearbeitet, als hätten die Kinder nie etwas anderes gemacht.

Natürlich fällt es noch nicht allen Kindern leicht, sich an die Schreibweise in Linien anzupassen, deshalb muss ich manchmal auf Tafeln etwas wischen oder im Druckschriftheft bzw. bei den Hausaufgaben radieren. Das tut mir leid, wenn ich weiß, dass die Kinder sich Mühe gegeben haben. Es gibt jedoch auch Hausaufgaben, in welchen die "E"s extrabreit geschrieben werden, damit weniger in eine Reihe passen ;-) - da radiere ich ohne Skrupel!

 

Wir haben außerdem einen neues Klassenbuch zum Thema Jahreszeiten erstellt. Die Kinder sollten sich ihre Lieblingsjahreszeit aussuchen, dazu malen und ihre gemalten Sachen selbst mit der Anlauttabelle beschriften. Das erste Mal alleine nur mit der Anlauttabelle schreiben - eine sehr große Herausforderung für alle Eulen - jeweils auf ihrem Niveau. Dieser haben sich jedoch alle gestellt, bis auf einen Schüler, der dann "schlauerweise" unsere gesammelten Wörter abschrieb ;-)

Beim ersten Bild sind die Wörter: Blume (BLUME), Meer (MEA), Sonne (SONE), Pool(POOL) und Kissen (KSN) zu finden - also ich konnte alles lesen und war begeistert von der Art, wie unkompliziert und selbstverständlich der Schüler mit dieser herausfordernden Aufgabe umging. Bei Bild 2 wird deutlich, dass dieses Kind schon wesentlich weiter im Schriftspracherwerb ist, es nutzt Artikel, fragt gezielt nach, ob Fledermaus mit Vogel-V geschrieben wird und ist in der Lage alle Laute eines Wortes zu hören und schriftlich umzusetzen. Das dritte Bild ist noch nicht fertig ;-), der Schüler war gerade beim Wort "Sonne" - er hat den sicheren Weg gewählt: ich male nur, was ich auch glaube, schreiben zu können. Ein durchaus akzeptabler Weg, finde ich - vor allem wenn man zum ersten Mal selbst schreiben soll!

 

Aber auch in Mathe waren wir fleißig. Ich habe entsprechend den Ergebnissen und der Arbeitsblätter die Vorlagen für ein mathematisches Eulenplakat erstellt und aufgeklebt, Säulendiagramme habe ich jedoch zunächst weggelassen und die Kinder mussten sie selbst zuordnen und jeweils begründen, warum dieses Diagramm genau zu dieser Umfrage gehört. Bei einigen Diagrammen habe ich die Farben zunächst weggelassen und graue Diagramme angeboten, trotzdem konnten die Kinder richtig zuordnen und vor allem begründen. Für unser Plakat haben wir dann gemeinsam allerdings die bunten Versionen gewählt, damit auch jeder die Diagramme versteht ;-)

Den Rest der Woche haben wir uns mit Zahlenreihen, zählen vorwärts und rückwärts und mit den verliebten Zahlen beschäftigt - die unsere Jungs "Bäääh" finden. Ich muss wohl über einen neuen Namen für die Zehnerzerlegung nachdenken ;-)

 

Im Sachunterricht haben wir intensiv am Jahreszeiten-Lapbook gearbeitet. Bei einem solchen Projekt macht mir die Heterogenität bezüglich des Arbeitstempos doch sehr zu schaffen.

 

Natürlich haben wir am Freitag auch wieder unseren Schultagebuch-Eintrag gemacht. So sieht er diese Woche aus:

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Erste Lernstandskontrolle - Deutsch

Nach vierwöchiger intensiver Arbeit mit der Anlauttabelle, der Stationenarbeit und dem Bearbeiten der ersten Seiten im Heft "Rechtschreiben 1" aus dem Jandorf Verlag stand am Freitag unsere erste Lernstandskontrolle an.

 

Ist die Arbeit bei allen Kindern angekommen? Gibt es in einzelnen Bereichen noch Schwierigkeiten, die in den kommenden Wochen geschlossen werden müssen? Stimmen die Ergebnisse mit meinen bisherigen Beobachtungen und Dokumentationen überein?

Eine solche Lernstandskontrolle ist nicht nur eine "Überprüfung" der Kinder und ihrer erworbenen Fähig- und Fertigkeiten, sondern natürlich auch immer meiner eigenen Arbeit: Konnte ich mit meinen Methoden, Materialien, Arbeitsformen die Grundlagen für erfolgreiches Lesen und Schreiben lernen schaffen?

Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

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Namen-Sortier-Tag :)

Heute haben wir fleißig und mit ganz viel Spaß unsere Namen sortiert.

 

Zuerst natürlich nach Jungen und Mädchen, das hat Frau Strouhal vergessen zu fotografieren ;), da konnten wir aber auch gleich wieder das Zählen üben, das klappt schon perfekt.

 

Pauline kam dann auf die Idee nach Buchstaben (Länge) zu sortieren, das hat gut geklappt:

Die nächsten beiden Ideen kamen dann von Frau Strouhal, aber alle haben intensiv beim Sortieren mitgearbeitet und mit dem Silben schwingen (in der Kita wurde geklatscht) klappt es auch schon richtig gut.

Beim "Pilz" und der "Banane" mussten wir schon sehr gut hinhören und auch deutlich sprechen - "ein bisschen explodieren die Lippen dabei" :)

 

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie ich den Anfangsunterricht liebe? Nein, dann tue ich es jetzt. Diese Wahnsinnsmotivation der Kinder, der Eifer und die riesigen Fortschritte, die sie jeden Tag machen - da wird mir immer bewusst, dass ich, für mich, den tollsten Beruf der Welt habe.

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Zur Anlauttabelle

Entgegen meiner ursprünglichen Planung habe ich nun doch meine eigene, bunte Anlauttabelle für die Kinderhand und eine große, flexible Anlauttabelle für die Tafel gebastelt.

 

Die Selbstlaute, Umlaute und Zwielaute habe ich rot hinterlegt und mit Kronen versehen - zur Vorbereitung auf die Einführung von Silbenkönigen.

Die Tabelle enthält nicht alle Buchstaben (es fehlen z.B. x und y), natürlich werden diese Buchstaben auch eingeführt, aber zu dieser Zeit benötigen die Kinder keine Anlauttabelle mehr ;-).

 

Die Tabelle ist mit dem worksheet crafter erstellt, die Bilder entstammen diesem bzw. sind von Nicole Trapp/Frau Locke.

 

 

 

Diese Anlauttabelle habe ich mit den Namen der Kinder versehen und laminiert, da sie doch in den ersten Wochen und Monaten ständig im Einsatz ist und zwar in der Schule als auch Zuhause.

Die große, flexible Anlauttabelle ist ebenfalls laminiert und auf der Rückseite mit Magnetband versehen. Auch hier sind die Selbstlaute, Umlaute und Zwielaute rot umrandet, die Mitlaute blau.

 

Die einzelnen Karten sind zerschnitten, so lassen sich immer wieder neue Übungen an der Tafel zusammenstellen: Phoneme zuordnen, Bilder zuordnen; Bilder ordnen, z.B. nach Lebenwesen usw., usw.

 

 

Diese Vorarbeiten lohnen sich meiner Meinung nach nur, wenn die Arbeit mit der Anlauttabelle und damit das "Schreiben von Anfang an" im Mittelpunkt des Anfangsunterrichts/Deutschunterrichts steht.

 

Wer nur neben dem Fibeleinsatz gelegentlich mit einer Tabelle arbeiten will, der findet genügend Tabellenposter zum Ausdrucken oder Bestellen.

 

Falls jemand trotzdem gerne Basteln möchte, hier mein Material:

 

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Anlauttabelle Bunt Prio.pdf
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Flexible Anlauttabelle groß.pdf
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Ich setze mich nun jedenfalls auf die Terrasse und fertige eine zweite flexible Tabelle an, da ich ja bis November zwei erste Klassen in Deutsch unterrichte :-)

 

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