Der Countdown läuft - noch 14 Tage bis zum ersten Schultag :-)

Morgen fahre ich ein letztes Mal in die Schule, um meinen Klassenraum für die Grundreinigung vorzubereiten. Noch fünf Umzugskisten warten darauf ausgeräumt, sortiert und eingeräumt zu werden. Dann habe ich es geschafft: Es waren tatsächlich insgesamt 28 Kisten !!! Doch vieles ist mittlerweile in der Papiertonne  bzw. im Müll gelandet. Dafür sind Umzüge innerhalb des Schulgebäudes gut - man sortiert regelmäßig aus. So sind unvollständige Spiele, unansehnliche Bücher, alte Prüfexemplare usw. dieses Mal dem Müllmonster zum Opfer gefallen.

 

Die weiteren Vorbereitungen des Klassenzimmers müssen dann warten, bis die Reinigung durch ist. Nächste Woche wird dann die Phase "Pimp my classroom" eingeleitet ;-)

 

Ich lege besonderen Wert darauf, meinen neuen Erstis einen schönen, ansprechenden Raum  mit klaren Strukturen zu präsentieren, der auch noch Platz für die "Einnahme" durch die Kinder selbst lässt. So muss an den Wänden z.B. genügend Platz für erste Schülerarbeiten bleiben.

 

Es gibt jedoch auch so noch genügend zu tun: Namensschilder an der Garderobe anbringen, Namensschilder an Ablagekästen und Kunstfächern anbringen, Buchstabenplakate aufhängen. Endgültige Sitzordnung festlegen, Namensschilder für den 15.8. aufstellen, die Tafel vorbereiten ("Lernometer", Dienste, Willkommenstafel, Briefkästen (Klassenpost, Klassenrat) aufhängen usw. usw.

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"Parallelwelten"

Während ich die letzten Woche versuche meine Tiger auf den Übergang optimal vorzubereiten, ist mein Kopf voll mit Erstklassthemen. Und während ich versuche alles für die neuen Erstklässler vorzubereiten, ist mein Kopf bei meinen derzeitigen Kindern.

 

Heute war ich am Nachmittag bei einer der weiterführenden Schulen, dem klassischen Gymnasium, und habe dort mit den zukünftigen Lehrkräften meiner Kinder sprechen können. Alles gut, die Tiger, die in diese Schule wechseln, werden gut aufgehoben sein.

 

Wenn ich diese Gespräche auch mit den anderen Schulen geführt habe, kann ich das Thema "Tiger" positiv abschließen.

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Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen ...

für die Ankunft meiner kleinen Eulen auf Hochtouren und manchmal erledigen sich bestimmte Dinge fast von alleine :-)

 

So gibt es eine Einkaufsliste "Für jede Eule bestellen/einkaufen", die ich nun morgen einer lieben Freundin übergebe, denn diese fährt am Wochenende nach München und kann mir meine Wünsche zu Sonderkonditionen besorgen - das freut mich natürlich besonders.

 

Darauf stehen unter anderem die Kunst-Sammelmappen für meine Künstler-Eulen. Ich habe mich dieses Mal entschieden, schlichte, graue Sammelmappen (DIN A3) zu besorgen und diese von den Künstler-Eulen in den ersten Wochen selbst gestalten zu lassen. Erfahrungsgemäß sind die Kinder ganz scharf auf das erste Malen mit ihrem neuen Farbkasten und den vielen neuen Pinseln - da bietet sich die Sammelmappe doch geradezu an. Große Namensaufkleber habe ich schon vorbereitet, die kommen vorne drauf und ich muss mit den Kindern nicht immer den Namen suchen, der manchmal an den unberechenbarsten Stellen steht oder ganz fehlt ;-).

 

Außerdem stehen zwei "Kladden" auf meiner Liste:

 

  • DIN A4 blanko, dies wird das "Künstlerbuch", alle im Unterricht oder in der Freiarbeit oder Regenpause entstandenen Bilder werden direkt ins "Künstlerbuch" gemalt. Dafür gibt es keine besondere Regeln - nur das Datum sollte immer auf der Seite zu finden sein. Ich hoffe so entsteht im Laufe der 4. Schuljahre eine wunderbare Dokumentation der zeichnerischen und bildnerischen Entwicklung jeder Künstler-Eule.
  • DIN A 5 liniert, dies wird unser Tagebuch. Die letzte gemeinsame Stunde am Freitag wird dem Klassenrat und der Wochenreflexion gewidmet. Was haben wir diese Woche gelernt, was war schön, worüber habe ich mich geärgert usw. Die Reflexion erfolgt im Kreis, aber ich möchte die Kinder anleiten, jeweils auch eine Seite in ihrem Tagebuch zu gestalten. Es wird gemalt, geklebt und geschrieben und ich werde immer am Donnerstag einige Bilder ausdrucken, die die Kinder ins Tagebuch kleben dürfen - ein Bild pro Woche. Außerdem steht eine besondere "Sticker-Kiste" zur Verfügung, darin befinden sich Smilies, Herzen, Sterne und Monster, mit welchen man seine Einträge bildlich unterstützen kann.

Beide Kladden bleiben immer in der Schule und werden erst am Ende des 4.Schuljahres mit nach Hause gegeben. So ist gesichert, dass keine verloren geht oder Einträge fehlen, weil "Ich hab sie vergessen-Fälle" eintreten ;-).

 

Morgen dann mehr zu den Vorbereitungen im Hintergrund ...

 

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Derzeit etwas ruhiger ...

hier. Meinen Tigern gilt derzeit die Aufmerksamkeit - sie möchte ich möglichst gut vorbereitet auf die weiterführenden Schulen schicken. Außerdem waren wir eine Woche auf Klassenfahrt und die Woche vor den Osterferien war der Verkehrserziehung, dem Radfahren gewidmet.

 

Zur Vorbereitung auf meine neuen Eulen sichte ich derzeit die Freiarbeits- materialien. Einige Klammerkarten (Laute und Reimwörter) muss ich ersetzen, sie sind auf wundersame Weise verschwunden ;-). Die Lautkarten will ich zukünftig im Buchstabenweg einsetzen.

 

Für Mathe fehlt mir noch ein gewisser Fundus, aber bei den Mathemonsterchen (siehe Linkliste rechts) wurde ich fündig. Die Sachen warten nun hier aufs Laminieren, Schneiden und ordentlich Verpacken.

 

Zudem versuche ich die Hausaufgaben-Mappen der ersten sechs Wochen zu bestücken. Ich werde von Anfang an mit Hausaufgaben-Wochenplänen arbeiten, d.h. die Kinder bekommen ab der zweiten Woche eine Mappe mit verschiedenen Aufgaben für eine Woche (Abgabe Freitag/neue Mappe am Montag). Im Anfangsunterricht bis zu den Herbstferien gibt es dazu Aufgaben zur Wahrnehmung, Motorik (schneiden und nachspuren), Menge - Zahl - Zuordnung, Reimwörtern, Silben und Lautanalyse. Sollte ich Kinder haben, die schon lesen können, muss ich natürlich entsprechend differenzieren, ebenso bei Kindern, die schon genaue Zahlvorstellungen im ZR 20 haben und dort rechnen können.

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Derzeit wackeln die Zahlen ...

zur Klassenbildung noch wöchentlich: Neuanmeldungen, Gestattungsanträge, Rückstellungen - vieles ist noch ungewiss und so weiß ich derzeit nicht, ob eine große oder, mit einer weiteren Kollegin, eine kleine Klasse parallel unterrichten werde.

 

Auch in diesem Zusammenhang habe ich mir viele Gedanken über den Einsatz der Deutschmaterialien für meine zukünftige Klasse gemacht:

 

In den letzten vier Durchgängen habe ich ohne Fibel gearbeitet. Angeregt durch eine sehr gute und intensive Fortbildung zum Thema Lese-Rechtschreibschwäche habe ich mich vor vielen Jahren für die Arbeit mit der Anlauttabelle im Zusammenhang mit Buchstabengeburtstagen entschieden. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht das Schreiben der Kinder zu bestimmten Themen, ab etwa dem zweiten Halbjahr habe ich zusätzlich mit dem Grundwortschatz begonnen. Obwohl die heute sehr bekannte FRESCH-Methode damals noch in keinem Munde oder Klassenzimmer war, sind meine Strategievermittlungen doch sehr ähnlich gewesen.

 

In den letzten beiden Durchgängen habe ich bewusst Arbeitshefte eingesetzt, denn im Krankheitsfall waren meine Kolleginnen oder Vertretungskräfte nicht ausreichend informiert und mit meiner Art zu unterrichten überfordert. In der Froschklasse, die vielleicht manche aus dem www. noch kennen, habe ich damals mit den Arbeitsheften "Einsterns Schwester" gearbeitet. Da dies jedoch im Zusammenhang mit  meinen sonstigen Vorhaben im Deutschunterricht zu umfangreich war, bin ich bei der Tigerklasse zum Druckschriftlehrgang vom Jandorfverlag gewechselt und war damit sehr zufrieden.

Es blieb genügend Zeit für meine eigene Arbeit zu Buchstaben, Lauten, Silben, dem Schreiben mit der Anlauttabelle, dem kreativen Umgang mit Bilderbüchern und Gedichten und dem Umgang mit Sachtexten von Beginn an. Zudem lässt dieser Druckschriftlehrgang sehr gut das individuelle Arbeiten der Kinder zu, denn immer wieder haben wir Kinder, die lesend zur Schule kommen oder nur wenige Wochen brauchen, um zu lesen. Diesen gebe ich dann den Lehrgang frei und zusätzliche andere, weiterführende Materialien.

 

Nun überlege ich, wie ich arbeiten soll, wenn eine neue Kollegin ebenfalls ein erstes Schuljahr übernimmt. Arbeite ich nach meinem Konzept und die neue Kollegin eventuell mit einer Fibel? Soll ich einer neuen Kollegin mein Konzept aufzwingen? Dies halte ich für schwierig! Oder soll ich mich zum Arbeiten mit einer Fibel zwingen - etwas, hinter dem ich nicht stehe?

Ich werde noch einige Gespräche mit Kolleginnen und auch der Schulleitung darüber führen und hoffentlich zu einem guten Schluss kommen.

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