Buchstabenmonster

Das gemeinsame Lesen und Betrachten des Bilderbuches "Das Buchstabenmonster" von Vera Eggermann und Ueli Kleeb aus dem Orell Füssli Verlag bildete den krönenden Abschluss einer tollen, zweiten Schulwoche mit den Eulen.

 

Immer wieder hielten wir inne und hatten viel zu erzählen und zu entdecken und selbst neue Wörter zu erfinden. Allein die etwas ungewohnte Schriftart und -anordnung macht das Lesen auf dem Kopf etwas schwierig ;-)

 

Im Anschluss gestalteten die Kinder ihre eigene Buchstabenmonster-Fressattacke. Hier kann jeder nach seinen Fähigkeiten. Manche Monster fraßen nur Buchstaben, andere schon ganze Wörter. Buchstaben wurden vertauscht oder Namen rückwärts geschrieben.

Ich hatte viel Spaß und die Kinder werden diesen mit ihrem eigenen Buchstabenmonster-Buch auch haben:

 

Gestern konnte ich auch die ersten Freiarbeitsmaterialien den Kindern vorstellen und natürlich musste ich nun auch Zeit geben, diese zu erproben.

 

Das Prinzessinnen-Sudoku mit den Glitzersteinen wird immer wieder gerne genutzt und das über vier Schuljahre hinweg. Ich habe vier Stück davon vor 11 Jahren angeschafft und bis heute fehlt nicht ein Stein - eben auch, weil die Kinder es so lieben.

Aber auch Valessas Zahl-Mengen-Klipp-Klapp hatte hohen Aufforderungscharakter.

 

Unseren Eintrag im Schultagebuch haben wir natürlich auch noch getätigt. Das Bild zeigt unser erstes gemeinsam lautiertes und geschriebenes Wort. Mindestens ein weiteres Wort sollten die Kinder darunter schreiben:

 

Jetzt haben wir uns alle ein schönes, entspanntes Wochenende verdient!

 

Auch diese zweite Woche war für mich fantastisch. Ich bin erstaunt, wie gut die Eulen mit der neuen Situation Schule umgehen und wie schnell sie "ihren Platz" gefunden haben. M., der ja erst im Dezember nach Deutschland kam und dann im ersten Schuljahr nicht mitarbeiten konnte, da er kein Deutsch konnte und der Leselehrgang schon weit fortgeschritten war, ist nun voll integriert. Er kann überall gut mitarbeiten, lernt jeden Tag mehr Deutsch und schafft es immer mehr sich an Regeln zu halten. L. hat die Position des Hausmeisters der Klasse übernommen: Ohne jemals von mir dazu aufgefordert worden zu sein, schaut er das am Ende des Tages alle Stühle an die Tische geschoben wurden und hilft ganz selbstverständlich allen Kindern beim Hochstellen der doch schweren Stühle am Dienstag und Freitag. Als wir im Sachunterricht den Probe-Feueralarm und unser Verhalten bei diesem besprachen, entwickelte sich ein inhaltlich sehr interessantes Gespräch über das Verhalten bei Feuer überhaupt, über Notrufe, Waldbrände usw. Dabei verflog die Zeit und letztendlich hatten wir 45 Minuten im Kreis verbracht, immer am Thema, immer unter Einhaltung der Gesprächsregeln: kein Zwischenplappern, kein Reinrufen, keine Ablenkungszappeleien - und dabei weiß doch jeder, dass das mit Erstklässlern nicht funktionieren kann ;-)

Mir selbst hilft meine sehr intensive Vorbereitung auf dieses Schuljahr sehr. Mir ging es diese Woche gesundheitlich nicht gut, aber da ich am Nachmittag/Abend so gut wie keine Vorbereitung mehr hatte, habe ich diese Schulwoche gut überstanden und auch die gesundheitlichen Probleme sind nun behoben.

 

Nächste Woche wird spannend: Wir starten unsere Stationenarbeit zur phonologischen Bewusstheit, bevor wir mit dem Buchstabenlehrgang beginnen. Außerdem haben wir unseren ersten Ausflug und dann gleich die große Schul-Theaterfahrt zu den Burgfestspielen. Ich freue mich schon!

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Von großen und kleinen Buchstaben und vielen Händen

Es war ein freudiges Wiedersehen, trotz der frühen Zeit ;-) und bevor wir mit dem Unterricht starteten, räumten wir Kunstkisten, Zeichenblöcke,Kopierpapier und anderes weg - wie gut das wir einen großen Diffenrenzierungsraum haben! Dort hat jede Kunstkiste ihren Platz in zwei Regalen.

 

Nachdem wir auch gemeinsam das Datum an der Tafel geändert hatten, konnten wir uns an die Arbeit machen. Frau Strouhal hatte ja die "Reste der Namen" (Kleinbuchstaben) ausgedruckt - aber sie sahen ganz anders aus, als die, die Kinder normalerweise in dieser Phase schreiben (nur Großbuchstaben). Gar nicht so einfach, seinen "Rest" bei diesen vielen Namen und Zeichen zu finden. Mit ein wenig Hilfe untereinander haben wir schließlich jedoch alle Anfangsbuchstaben zugeordnet. Mir gefiel besonders, wie selbstverständlich die Kinder sich gegenseitig halfen und auch Hilfe annahmen.

 

Nachdem wir noch kleine Bilder von uns gemalt hatten, konnten wir unsere Klassenzimmertür dekorieren - und waren rundum zufrieden. Da kam die erste gemeinsame Frühstückspause doch wie gerufen.

Unsere erste Mathe-Zeit begannen wir im Kreis mit den Zahlenplakaten, die dann unser Klassenzimmer schmücken werden.

Hier gab es viel zu entdecken und zu besprechen und die Schilder in die richtige Reihenfolge zu bringen. Herrlich, wie selbstverständlich anhand der Darstellung die "Kraft der 5" entdeckt und verbalisiert wurde - da freute sich das Matheherz in mir :-). Nachdem wir dann noch ausführlich vorwärts und rückwärts bis 20 gezählt hatten, konnten wir noch ein erstes Arbeitsblatt bearbeiten und das Abheften im richtigen Schnellhefter üben.

 

Die Hausaufgabe, ausschneiden und aufkleben von Zahlen war schnell erklärt und wir konnten mit viel Vorfreude in die erste Hofpause starten.

In unserer letzten gemeinsamen Stunde starteten wir einen Rundgang durch die Schule, den wir aber nur zur Hälfte schafften, denn natürlich gab es viel zu entdecken und viele Fragen zu beantworten. Morgen werden wir diesen fortsetzen und uns dann mit den Pausen- und Rutschenregeln befassen.

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Letzte Vorbereitungen abgeschlossen

So, die letzten Vorbereitungen für den erstenSchultag und die erste Woche sind abgeschlossen :-)

 

Blanko-Hefte haben einen Eulen- bzw. Adlerumschlag bekommen und wurden gleich noch mit Schutzumschlag versehen, so können wir schon in der ersten Woche mit lautgetreuen Wörtern loslegen, die wir im Angang immer gemeinsam lautieren.

 

Solche Vorbereitungen machen mir riesigen Spaß, denn ich weiß, dass sie sich lohnen und ich mag es, wenn Kinder mit ansprechendem Material arbeiten können. Natürlich hätte ich die Kinder ihren Umschlag auch selbst gestalten lassen können, die Zeit haben wir jedoch nicht. Hier steht diese in keinem Verhältnis zum Einsatz des Heftes, deshalb habe ich mich dafür entschieden, diese vorzubereiten. Wir kommen schneller zum Lautieren und Schreiben.

 

Ganz anders z.B. bei unseren Sammelmappen für Kunst, da habe ich mich bewusst für einfache graue Mappen entschieden, die wir im Kunstunterricht selbst gestalten.

 

Derzeit sitze ich am Basteln der Materialien für die Stationen zur phonologischen Bewusstheit. Besonders kämpfe ich mit den Legeplatten für Reimwörter und Anlaute, da ich keine Klett-Klebepunkte mehr hatte und mit Klettband arbeiten wollte. Dies mag aber nicht so halten, wie ich das gern hätte. Weder doppenseitiges Klebeband noch Kraftkleber bringen das gewünschte Ergebnis. Jemand zündende bzw. klebende Ideen für mich?

 

Und morgen gibt es dann auch endlich Bilder vom Klassenzimmer :-)

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Zur Anlauttabelle

Entgegen meiner ursprünglichen Planung habe ich nun doch meine eigene, bunte Anlauttabelle für die Kinderhand und eine große, flexible Anlauttabelle für die Tafel gebastelt.

 

Die Selbstlaute, Umlaute und Zwielaute habe ich rot hinterlegt und mit Kronen versehen - zur Vorbereitung auf die Einführung von Silbenkönigen.

Die Tabelle enthält nicht alle Buchstaben (es fehlen z.B. x und y), natürlich werden diese Buchstaben auch eingeführt, aber zu dieser Zeit benötigen die Kinder keine Anlauttabelle mehr ;-).

 

Die Tabelle ist mit dem worksheet crafter erstellt, die Bilder entstammen diesem bzw. sind von Nicole Trapp/Frau Locke.

 

 

 

Diese Anlauttabelle habe ich mit den Namen der Kinder versehen und laminiert, da sie doch in den ersten Wochen und Monaten ständig im Einsatz ist und zwar in der Schule als auch Zuhause.

Die große, flexible Anlauttabelle ist ebenfalls laminiert und auf der Rückseite mit Magnetband versehen. Auch hier sind die Selbstlaute, Umlaute und Zwielaute rot umrandet, die Mitlaute blau.

 

Die einzelnen Karten sind zerschnitten, so lassen sich immer wieder neue Übungen an der Tafel zusammenstellen: Phoneme zuordnen, Bilder zuordnen; Bilder ordnen, z.B. nach Lebenwesen usw., usw.

 

 

Diese Vorarbeiten lohnen sich meiner Meinung nach nur, wenn die Arbeit mit der Anlauttabelle und damit das "Schreiben von Anfang an" im Mittelpunkt des Anfangsunterrichts/Deutschunterrichts steht.

 

Wer nur neben dem Fibeleinsatz gelegentlich mit einer Tabelle arbeiten will, der findet genügend Tabellenposter zum Ausdrucken oder Bestellen.

 

Falls jemand trotzdem gerne Basteln möchte, hier mein Material:

 

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Anlauttabelle Bunt Prio.pdf
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Flexible Anlauttabelle groß.pdf
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Ich setze mich nun jedenfalls auf die Terrasse und fertige eine zweite flexible Tabelle an, da ich ja bis November zwei erste Klassen in Deutsch unterrichte :-)

 

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Anlauttabelle

Ich habe mich aus verschiedenen Gründen in diesem Jahr für die Arbeit mit der Tabelle aus dem Jandorf Verlag entschieden. Diese erhält jedes Kind in schwarz-weiß, laminiert und sie wird 2 x groß in der Klasse vorhanden sein. Einmal an der Tafel und einmal mit Folie überzogen und durch Karton verstärkt für den Kreis.

 

Die ersten drei - bis vier Wochen des Deutschunterrichts stehen ganz im Zeichen der phonologischen Bewusstheit: Lautdiskriminierung, Reimwörter, Silben schwingen und eben der Arbeit mit dieser Tabelle.

 

Ziele sind dabei:

  • Kennenlernen und Festigung der verwendeten Begriffe
  • Orientierung auf der Tabelle
  • Anlaute nennen können "M wie Maus" oder "H wie Hose"
  • Grapheme den Lauten zuordnen können
  • Wörter nach ihrem Anlaut abhören und den entsprechenden Begriffen und später Graphemen zuordnen.

Es gibt einige Spiele, die wir gemeinsam in der Schule spielen werden, aber auch für die Arbeit zuhause geeignet sind. Diese habe ich im folgenden pdf-Dokument zusammengefasst:

 

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Zusammenfassung Spiele Blog.pdf
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Derzeit plane und erstelle ich einen Stationslauf mit Dominos, einem Pärchen-Spiel, Reimwörtern zu den Tabellen-Begriffen, Zuordnung Groß-Kleinbuchstaben u.a.und die ersten Arbeitsblätter für die Hausaufgabenmappen zur Anlauttabelle.

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Buchstabenweg

Lange habe ich an der Planung des Buchstabenweges gesessen. Einiges, was bisher Bestandteil war, wird wegfallen, dafür Neues dazu kommen.

 

Jetzt müssen die einzelnen Stationen noch visualisiert und verbalisiert werden:

 

  1. Buchstaben mit dickem Pinsel und Wasser an die Tafel schreiben
  2. Buchstaben mit Wachsmalstiften auf Tapete schreiben
  3. Buchstaben mit Non-Permanent-Stiften auf Folienvorlagen nachspuren
  4. Buchstaben auf Mini-Whiteboards schreiben
  5. Klammerkarten zur Lautdiskriminierung
  6. Holzcomputer zur Laut-Diskriminierung
  7. Buchstaben auf der Schreiblerntafel schreiben
  8. Druckschriftlehrgang zum Buchstaben (hier auch: stempeln, schneiden,kleben)
  9. Bastelangebot zum Buchstaben (z.B. M,m aus Maiskörnern geklebt)

Die rot geschriebenen Stationen sind das Minimalprogramm für alle Eulen.

 

Zu Beginn steht der "Buchstaben-Geburtstag", die Kinder (zunehmend) und ich bringen Gegenstände mit, die mit dem Buchstaben beginnen, z.B. A: Apfel, Affe, Armband, Ast, Ampel usw. Die mitgebrachten Gegenstände werden im Kreis gewürdigt, wandern dann auf den Geburtstagstisch und bekommen Beschriftungen, in welchen der Buchstabe A, a rot geschrieben ist: Ananas.

 

Anschließend erfolgen einige Übungen zur Lautdiskriminierung u.a.mit dem Lautfisch oder mit Bewegung: Vorne - stehen; Mitte - sitzen; Hinten - Hocke.

 

Das A wird in der Luft und auf den Rücken des Nachbarn geschrieben, unterstützend sind hier die Schreibverse zu jedem Buchstaben und dann geht es an die Arbeit mit den Stationen.

 

Ergänzend kann es zur Arbeit mit einem Bilderbuch kommen, z.B. beim A: Anton auf dem Baum, Michael Wrede, Minedition 2017; ein wirklich tolles Bilderbuch gerade zu Beginn der Gruppen- und Klassenfindung, welches ich demnächst näher vorstellen werde. Alternativ können gemeinsame Aktivitäten im Vordergrund stehen, z.B. die Herstellung eines Obstsalates beim Buchstaben O.

 

Wöchentlich plane ich ca. ab der dritten/vierten Schulwoche drei Schulstunden für die Buchstabenerarbeitung ein, die übrigen 3 Stunden des Deutschunterrichts stehen unter dem Aspekt des eigenen Schreibens bzw. der Arbeit mit der Anlauttabelle, dem Erzählen, dem Zuhören und natürlich zunehmend dem Lesen.

 

Aus meiner Erfahrung heraus, kann der Buchstabenweg spätestens ab Weihnachten enorm verkürzt werden, da die Kinder durch die intensive Arbeit mit der Anlauttabelle mittlerweile alle Buchstaben kennen. Je nach Lerngruppe entscheide ich dann gemeinsam mit den Kindern, ob wir noch Buchstaben-Geburtstage brauchen bzw. wollen, welche Stationen wir einsparen oder ob eventuell sogar das Buchstabenheft zur individuellen Bearbeitung freigegeben werden kann. Das bedeutet aber nicht, dass wir spezielle Phoneme wie das -ng- nicht noch einmal gemeinsam genauer betrachten und damit arbeiten.

 

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