Geschüttelt ...

nicht gerührt :-)

 

Diese Woche haben wir uns intensiv mit Zahlzerlegungen beschäftigt: wir haben geschüttelt mit den Schüttelboxen, wir haben Muggelsteine gelegt, wir haben gemalt und Zerlegungen aufgeschrieben und dabei das "Plus-Zeichen" kennengelernt.

 

Etwas irritiert war ich dann von einer Aufgabe im Werk "Denken und Rechnen", explizit auf Seite 21, Aufgabe Nr. 2. In der Überschrift steht "Forschen" und die Kinder sollen mit Hilfe einer Schüttelbox möglichst viele Zerlegungen der 10 finden. Soweit so gut :-) - das kriegen wir hin!

Im Lehrerkommentar steht jedoch, das dabei ein systematisches Vorgehen besprochen werden soll. z.B. die Strategie des gegenseitigen Veränderns.

 

Hm, "Forschen" und gleichzeitige Vorgabe der Strategie - wo bleiben dabei die mathematischen Entdeckungen der Kinder? "Das mag ich nicht!", war meine erste Reaktion und so habe ich die Kinder mit dieser Aufgabe und der Schüttelbox allein gelassen. Entsprechend breit waren die Ergebnisse: Es gab Kinder, die ohne Schüttelbox alle elf Möglichkeiten der Zerlegung gefunden haben, andere haben mit der Schüttelbox gekämpft und die Köpfe rauchten förmlich und elf Möglichkeiten wurden gefunden. Aber natürlich gab es auch Kinder, die nur fünf Möglichkeiten gefunden haben, weil die "blöde Schüttelbox" einfach keine neuen Möglichkeiten hergab. Ich finde das Ergebnis aber im Rahmen der Aufgabe durchaus in Ordnung.

 

Wie komme ich nun zum systematischen Vorgehen? Dazu habe ich für die nächste Stunde entsprechendes Tafelmaterial vorbereitet. 11 Schüttelboxen, die entsprechenden Zeichenketten (z.B. 6 + 4) und Zehnerfelder mit blauen und grünen Feldern (die Farben entsprechen unseren verwendeten Glasmuggelsteinen).

 

Nun ging es daran unsere gefundenen Möglichkeiten, die ja im Mathebuch notiert wurden, in den von mir vorbereiteten Schüttelboxen wiederzufinden. Das gelang relativ schnell und so wanderte eine Tafelbild-Schüttelbox nach der anderen in die Mitte der Tafel - natürlich unsortiert ;-) und da hingen sie nun: 11 Tafelbild-Schüttelboxen, die die Zerlegung der 10 zeigen.

 

"Ist ja alles ziemlich durcheinander. Hat jemand eine Idee die Bilder zu sortieren?" E. hat, meldet sich und E. soll einfach einmal anfangen. E. greift schnell zur Schüttelbox (1+9), stoppt dann aber und stellt sich selbst laut die Frage, ob sie nicht lieber mit (0+10) anfangen soll. Fragender Blick zu mir ... Schulter zucken meinerseits ... "Was glaubst du, was sinnvoller ist?" E. greift nach kurzem Überlegen zur 0+10 und sortiert dann weiter:

 

0 + 10

1 + 9

2 + 8

3 + 7

 

"Hehe, toll gemacht! - Wer kann die nächste Schüttelbox aufhängen?" Es scheint nicht schwer zu sein, denn jeder will einmal. Hier ist die kleine Lerngruppe natürlich von Vorteil, alle können einbezogen werden und immer wieder am Tafelbild mitarbeiten. Wer trotzdem gar nicht weiterkommt, darf sich ein Helferkind holen, welches unterstützt, aber nicht aufhängt ;-).

Schließlich hängen alle vorbereiteten Schüttelboxen in einer sinnvollen Reihenfolge. Nun die passenden Zeichenketten bzw. Aufgaben dazu: hier muss man auf rechts und links achten und darf diese nur aufhängen, wenn korrekt gesprochen wurde: 6 plus 4, nicht 6 und 4. Da bleibe ich hart :-)

 

Fertig, sieht das Tafelbild schon richtig gut aus. Aber haben die Kinder auch verstanden, wie sortiert wurde? P. findet auf Anhieb die richtige Erklärung: Auf der einen Seite wird es immer eins mehr, auf der anderen Seite immer eins weniger. Bingo! Um Valessa zu zitieren: "Das Lehrerherze hüpfet!" - aber P. legt noch eine Schippe drauf: "Das muss so sein, weil es ja immer 10 bleiben!" - Da schlägt das Lehrerherz doch glatt Purzelbäume!

 

Damit unser Tafelbild vollständig wird, hefte ich nun die zweifarbigen Zehnerfelder durcheinander an die Seitentafel - diese müssen ebenfalls noch zugeordnet werden. Sieht auch einfach aus, aber auch hier muss rechts und links beachtet werden und dazu noch die richtigen Farben - ist also schwieriger als gedacht.

 

Als alles hängt, frage ich, bei welcher Darstellung man die Zahlzerlegung besser erkennen kann: Schüttelbox oder Zehnerfeld? Na, das ist einfach! Bei der Abstimmung gewinnt das Zehnerfeld 11 : 2, damit packen wir die Schüttelboxen ein, wir sind darüber hinausgewachsen!

 

Der nächste Schritt ist das Bearbeiten unseres "Zahlenfreunde-Heftes", welches die Zerlegungen der Zahlen 3 bis 10 beinhaltet und Grundlage der häuslichen Übungen zu den Zahlzerlegungen wird. Denn nach dem Verstehen folgt die Übung und letztendlich Automatisierung aller Zerlegungen. Ein Elternbrief folgt in der kommenden Woche dazu.

 

Die Idee der "Zahlenfreunde" stammt von Elli aus den Kommentaren, dickes Danke dafür!

 

Das Fotografieren dieser spannenden Sequenz habe ich ganz vergessen, ich kann nur Fotos vorher und nachher zeigen :-)

 

Mein Tafelmaterial als auch das Zahlenfreundeheft lade ich hoch, vielleicht kann es jemand gebrauchen.

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Zerlegung der 10.pdf
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Sowohl das Tafelmaterial als auch das Zahlenfreunde-Heft ist mit dem worksheet crafter erstellt und das Heft mit den Zahlen von Nicole Trapp/Frau Locke.

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Wochenrückblick

Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter uns und unser erster "Feueralarm" - das Thema des Freitags. Da die "Eulen" diesen mit ihrer Fachlehrerin für Religion meistern mussten, wurden die Regeln noch einmal vorher besprochen. Beim ersten Alarm des Schuljahres wissen Lehrerinnen und Kinder vorher Bescheid, wann die Glocke schrillen wird. Erschrecken tun wir alles aber trotzdem, denn es ist wirklich sehr laut :-).

 

Die Eulen bekamen von Frau Vollberg aber ein dickes Lob, alles richtig gemacht! Ich durfte mit den "Adlern" den Feueralarm absolvieren - auch dies lief perfekt - alles richtig gemacht!

 

Diese Woche stand im Deutschunterricht das E im Mittelpunkt und der Geburtstagstisch war gut gefüllt: Elefanten, Enten, Erde, Erbsen, Edelsteine, Elfen ... Die Stationen wurden schon fast selbstverständlich bearbeitet, als hätten die Kinder nie etwas anderes gemacht.

Natürlich fällt es noch nicht allen Kindern leicht, sich an die Schreibweise in Linien anzupassen, deshalb muss ich manchmal auf Tafeln etwas wischen oder im Druckschriftheft bzw. bei den Hausaufgaben radieren. Das tut mir leid, wenn ich weiß, dass die Kinder sich Mühe gegeben haben. Es gibt jedoch auch Hausaufgaben, in welchen die "E"s extrabreit geschrieben werden, damit weniger in eine Reihe passen ;-) - da radiere ich ohne Skrupel!

 

Wir haben außerdem einen neues Klassenbuch zum Thema Jahreszeiten erstellt. Die Kinder sollten sich ihre Lieblingsjahreszeit aussuchen, dazu malen und ihre gemalten Sachen selbst mit der Anlauttabelle beschriften. Das erste Mal alleine nur mit der Anlauttabelle schreiben - eine sehr große Herausforderung für alle Eulen - jeweils auf ihrem Niveau. Dieser haben sich jedoch alle gestellt, bis auf einen Schüler, der dann "schlauerweise" unsere gesammelten Wörter abschrieb ;-)

Beim ersten Bild sind die Wörter: Blume (BLUME), Meer (MEA), Sonne (SONE), Pool(POOL) und Kissen (KSN) zu finden - also ich konnte alles lesen und war begeistert von der Art, wie unkompliziert und selbstverständlich der Schüler mit dieser herausfordernden Aufgabe umging. Bei Bild 2 wird deutlich, dass dieses Kind schon wesentlich weiter im Schriftspracherwerb ist, es nutzt Artikel, fragt gezielt nach, ob Fledermaus mit Vogel-V geschrieben wird und ist in der Lage alle Laute eines Wortes zu hören und schriftlich umzusetzen. Das dritte Bild ist noch nicht fertig ;-), der Schüler war gerade beim Wort "Sonne" - er hat den sicheren Weg gewählt: ich male nur, was ich auch glaube, schreiben zu können. Ein durchaus akzeptabler Weg, finde ich - vor allem wenn man zum ersten Mal selbst schreiben soll!

 

Aber auch in Mathe waren wir fleißig. Ich habe entsprechend den Ergebnissen und der Arbeitsblätter die Vorlagen für ein mathematisches Eulenplakat erstellt und aufgeklebt, Säulendiagramme habe ich jedoch zunächst weggelassen und die Kinder mussten sie selbst zuordnen und jeweils begründen, warum dieses Diagramm genau zu dieser Umfrage gehört. Bei einigen Diagrammen habe ich die Farben zunächst weggelassen und graue Diagramme angeboten, trotzdem konnten die Kinder richtig zuordnen und vor allem begründen. Für unser Plakat haben wir dann gemeinsam allerdings die bunten Versionen gewählt, damit auch jeder die Diagramme versteht ;-)

Den Rest der Woche haben wir uns mit Zahlenreihen, zählen vorwärts und rückwärts und mit den verliebten Zahlen beschäftigt - die unsere Jungs "Bäääh" finden. Ich muss wohl über einen neuen Namen für die Zehnerzerlegung nachdenken ;-)

 

Im Sachunterricht haben wir intensiv am Jahreszeiten-Lapbook gearbeitet. Bei einem solchen Projekt macht mir die Heterogenität bezüglich des Arbeitstempos doch sehr zu schaffen.

 

Natürlich haben wir am Freitag auch wieder unseren Schultagebuch-Eintrag gemacht. So sieht er diese Woche aus:

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Mathematik - Wir sind die Eulenklasse

Handlungsorientierung ist das A und O im Mathematikunterricht, besonders im Anfangsunterricht. Denn tragfähige Vorstellungen von Zahlen, Rechenoperationen und Sachsituationen gewinnen Kinder nur über handelnde Entdeckungen - beim Sortieren, Bauen oder Durchspielen.

 

Wir müssen Kinder in allen Bereichen mathematische Grunderfahrungen sammeln lassen: Zählen, Stellenwerte und Rechnen, Schätzen und Ordnen, Muster und Formen, Zeit und Entfernungen, Daten erheben. Dabei wechseln wir spielerisch zwischen enaktiven, ikonischen und symbolischen Darstellungsformen.

 

Eine Möglichkeit unter vielen ist das Erfassen der Daten unserer Klasse.

Ich habe mich für folgende Daten entschieden: Verteilung Mädchen/Jungen, Alter, Augenfarbe, Lieblingsfarbe, Lieblingseis und Lieblingsobst.

 

Strichlisten sind den Kindern schon vom Blitzblick-Training bekannt, neu sind einfache Säulendiagramme.

 

Leider habe ich ganz vergessen vom "Kinder-Sortieren" Fotos zu machen, deshalb nur ein Foto unseres ersten Arbeitsblattes.

Neben den Arbeitsblättern werden wir auch ein Plakat herstellen, welches unsere Klasse "mathematisch" darstellt, allerdings erst am Ende unserer Datenerhebung, denn dann sollen die Kinder die Säulendiagramme richtig zuordnen.

Vielleicht mag ja jemand die Arbeitsblätter in seiner eigenen Klasse einsetzen?  Die Arbeitsblätter sind mit dem worksheetcrafter erstellt. Ich habe sie ohne "Eulen" hochgeladen:

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AB 1 Klasse Strichlisten_Säulendiagramm.
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AB 2 Klasse Strichlisten_Säulendiagramm.
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AB 3 Klasse Strichlisten_Säulendiagramm.
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Mathe - Warm - Up

Wir üben im Moment verschiedene Warm-Up-Möglichkeiten ein, die die Kinder nach und nach selbst übernehmen sollen. Die Blitzblickkarten sind dabei sehr beliebt und schon vom Pult ins Freiarbeitsregal gewandert und die Arbeit mit diesen in Kleingruppen funktioniert schon sehr gut.

 

Auch das Hören von Zahlen (mit der Handtrommel) und anschließende Anzeigen mit Ziffernkärtchen (ganz ohne Reden) konnte heute schon durch die Kinder durchgeführt werden, nachdem ich es gestern eingeführt hatte.

Jedes Kind hat ein Kästchen mit den Ziffern 0 - 9, diese habe ich laminiert, weil wir sie bis ins 4. Schuljahr hinein brauchen. Als ich die "10" schlug, kam kurz Verwirrung auf, aber schnell wurden beide Hände benutzt und die 1 und 0  hochgehalten.

Zwei Eulen kamen auf die geniale Idee die Zehn zu zerlegen und die 6 + 4 hochzuhalten :-).

Das fanden die anderen wiederum so toll, dass plötzlich auch die anderen Zahlen zerlegt wurden: 3 + 2 für die 5 oder 6 + 1 für die 7.

 

Eine weitere Übung ist das Ansagen oder Anzeigen und anschließende Legen im Zwanzigerfeld. Schnell wurde klar, dass man nicht immer alles abräumen und neu abzählen muss, sondern durch Zutun und Wegnehmen die Menge schnell verändern kann.

Weiterhin üben wir natürlich auch fließig das Ziffern schreiben, die 1, 2 und 3 sehen jetzt schon richtig schön aus.

 

 

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Von großen und kleinen Buchstaben und vielen Händen

Es war ein freudiges Wiedersehen, trotz der frühen Zeit ;-) und bevor wir mit dem Unterricht starteten, räumten wir Kunstkisten, Zeichenblöcke,Kopierpapier und anderes weg - wie gut das wir einen großen Diffenrenzierungsraum haben! Dort hat jede Kunstkiste ihren Platz in zwei Regalen.

 

Nachdem wir auch gemeinsam das Datum an der Tafel geändert hatten, konnten wir uns an die Arbeit machen. Frau Strouhal hatte ja die "Reste der Namen" (Kleinbuchstaben) ausgedruckt - aber sie sahen ganz anders aus, als die, die Kinder normalerweise in dieser Phase schreiben (nur Großbuchstaben). Gar nicht so einfach, seinen "Rest" bei diesen vielen Namen und Zeichen zu finden. Mit ein wenig Hilfe untereinander haben wir schließlich jedoch alle Anfangsbuchstaben zugeordnet. Mir gefiel besonders, wie selbstverständlich die Kinder sich gegenseitig halfen und auch Hilfe annahmen.

 

Nachdem wir noch kleine Bilder von uns gemalt hatten, konnten wir unsere Klassenzimmertür dekorieren - und waren rundum zufrieden. Da kam die erste gemeinsame Frühstückspause doch wie gerufen.

Unsere erste Mathe-Zeit begannen wir im Kreis mit den Zahlenplakaten, die dann unser Klassenzimmer schmücken werden.

Hier gab es viel zu entdecken und zu besprechen und die Schilder in die richtige Reihenfolge zu bringen. Herrlich, wie selbstverständlich anhand der Darstellung die "Kraft der 5" entdeckt und verbalisiert wurde - da freute sich das Matheherz in mir :-). Nachdem wir dann noch ausführlich vorwärts und rückwärts bis 20 gezählt hatten, konnten wir noch ein erstes Arbeitsblatt bearbeiten und das Abheften im richtigen Schnellhefter üben.

 

Die Hausaufgabe, ausschneiden und aufkleben von Zahlen war schnell erklärt und wir konnten mit viel Vorfreude in die erste Hofpause starten.

In unserer letzten gemeinsamen Stunde starteten wir einen Rundgang durch die Schule, den wir aber nur zur Hälfte schafften, denn natürlich gab es viel zu entdecken und viele Fragen zu beantworten. Morgen werden wir diesen fortsetzen und uns dann mit den Pausen- und Rutschenregeln befassen.

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Rituale: Schultage zählen

Jeden Morgen treffen wir uns nach dem Klingeln im Morgenkreis (übrigens auch ein Ritual). Wir singen gemeinsam ein Lied - bis zu den Herbstferien singen wir "Hurra, ich bin ein Schulkind" und "Alle Kinder lernen lesen", anschließend wird der Datumsdienst das aktuelle Datum an die Tafel hängen und anschließend zählen wir, genauer gesagt, der Datumsdienst, unsere Schultage im Kreis.

 

Ich nutze dazu das wunderschön anzuschauende Reagenzglas- bzw. Shooterset. Die Farben sind allerdings umgesteckt und entsprechen bis zum Hunderter sogar den Montessorifarben ;-)

 

Für jeden Tag legt das entsprechende Kind einen grünen Muggelstein ins grüne Röhrchen und notiert anschließend die passende Zahl auf unserem Schultage-Plakat. Sind zehn grüne Muggelsteine im Röhrchen, wechseln wir diese gegen einen blauen Stein aus - wir bündeln sozusagen. Wichtig ist auch, immer einen Satz dazu zu sagen: "Heute ist unser sechster Schultag."; "Heute ist unser 18. Schultag. Das sind ein Zehner und acht Einer: "Heute ist unser 123. Schultag. Das sind ein Hunderter, zwei Zehner und drei Einer."  - Mit diesem Konzept finde ich es auch adäquat den 100. Schultag zu feiern :-),denn die Kinder haben diesen selbst er"zählt", allerdings mache ich daraus kein "großes Ding".

 

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Blitzblickkarten

Derzeit sitze ich an der Jahresplanung Mathematik, denn die fehlt mir noch und der Lehrerband zu "Denken und Rechnen" ist noch nicht erschienen :o(

 

Irgendwie sind mir meine Blitzblick-Karten verloren gegangen und da ich diese gerade in den ersten Wochen intensiv in Partner- und Gruppenarbeit nutze, habe ich kurzerhand neue erstellt. Vielleicht kann sie ja noch jemand brauchen?

 

Vorschau:

 

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Blitzblick Strichliste 1 - 10.pdf
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Blitzblick Punkte geordnet 1 - 10.pdf
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Blitzblick Punkte ungeordnet 1 - 10.pdf
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Neues Lehrwerk in Mathematik ...

Nach vielen Jahren mit dem Zahlenbuch, muss ich mich im nächsten Schuljahr umstellen, denn dann wartet "Denken und Rechnen" auf mich.

 

Weshalb haben wir uns vom Zahlenbuch getrennt? Die Inhalte passten nicht mehr zu unseren Kindern, wir hatten gefühlt zuwenig Übungsmaterialien, einige Kolleginnen kamen mit dem Blitzrechnen nicht wirklich klar. Viele wünschten sich eine klare Unterteilung ZR bis 10, dann erst bis 20.

 

Ich selbst bin ein wenig traurig, habe aber das Problem der Kolleginnen erkannt und nun für mich das Werk ausgesucht, was ich am ehesten eintauschbar finde. An "Denken und Rechnen" gefällt mir eindeutig die Einbindung eines Wortspeichers, das habe ich sonst nicht "erspähen" können - nur die Einbindung nutzt natürlich wenig - Wortspeicher müssen in der Klasse erarbeitet werden.

 

Ich freue mich, dass wir natürlich das "Blitzrechnen" weiter als Software auf unseren Rechnern haben werden und werde es zukünftig immer wieder nutzen und entsprechende Elternbriefe zum Blitzrechnen zuhause rausgeben.

 

Für mich und meine Klasse habe ich neue Zahlenschilder zum Aushang mit dem Worksheet Crafter gebastelt. Darauf ist zunächst die Ziffer zu sehen (von oben nach unten), dann ein Zehner- bzw. Zwanzigerfeld, welches durch die Farben die "Kraft der Fünf" deutlich macht, dann Strichlisten und zum Schluss "zählende Hände". die ich persönlich im Blitzblick im ersten Schuljahr immer wieder trainiere.

 

Vielleicht mag ja jemand diese Zahlenkarten auch nutzen, wobei mir bewusst ist, dass es ganz viele davon gibt und ich vorher auch immer andere genutzt habe - die jetzigen passen am besten ;-)

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Zahlenschilder Klasse 1 ZR 20.pdf
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