Rückblick

Es war ein freudiges Wiedersehen am Montag nach den ersten Herbstferien und die Eulen hatten viel zu berichten und natürlich durfte jeder, der wollte. Die Regeln vom Erzählkreis waren noch präsent und ich war mal wieder erstaunt, wie toll die Kinder sich daran halten nach diesen wenigen Wochen.

 

 

„Und wo ist Eulalia?“ – Eulalia kam erst am Donnerstag, dafür aber mit Tagebuch und Fotos. Auch hier war die Wiedersehensfreude groß, Eulalia wurde ausgiebig gestreichelt und geherzt und die Aussicht, dass Eulalia zukünftig die Wochenenden bei den Kindern verbringt, sorgt für riesige Vorfreude.

 

Am Freitag  ist Eulalia dann auch zum ersten Mal in ihrer sockenfarbigen Reisetasche auf Wochenendtrip gegangen.

 

 

Natürlich hatte auch wieder ein Buchstaben Geburtstag und zwar das L, das F und das S. Wieder gab es gut gefüllte Geburtstagstische – die Eulen freuen sich immer, wenn ich besonders viel zu schreiben habe am Montag. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht mehr lange schreibe, denn mittlerweile sind einige Eulen so weit, dass die Wortkärtchen – natürlich mit Hilfe, damit keine Fehler auf dem Tisch sind – von den Kindern geschrieben werden können. Dazu muss ich das Geburtstags- ritual etwas umstellen, denn auch das angeleitete Hören von Lauten sollen dann die Kinder übernehmen.

 

 

Mittlerweile sind die Kinder schon sehr schnell beim Durchlaufen unserer Stationen – das Schreiben funktioniert einfach schon wesentlich schneller, die Linien stellen keine große Herausforderung mehr dar. Auch das Hören eines Lautes und seine Stellung im Wort fallen immer leichter. Das ist super, denn so haben wir zukünftig mehr Zeit für Bilderbücher, gemeinsames Lautieren von Wunschwörtern und eigenes Schreiben (zu Bildern, zum Buchstaben der Woche, zu Sachthemen u.a.).

 

 

Ich werde mich also an den Schreibtisch setzen und einige Zusatzmaterialien herstellen, eigene passend zum Buchstaben der Woche und zu den anstehenden Sachthemen, andere von lieben Kolleginnen erdachte Materialien, die nur gedruckt, im schlimmsten Fall noch laminiert und geschnitten werden müssen.

 

 

Natürlich gibt es bei dem ein oder anderen Kind noch Baustellen: So wird plötzlich das kleine „a“ wieder nach Lust und Laune bzw. eigenem Gutdünken geschrieben, das Hören der Stellung eines Lautes klappt nicht bei jedem, die Anlauttabelle (Verbindung Graphem-Phonem) sitzt noch nicht so, wie ich es mir vorstelle, grundsätzlich muss im Bereich der Feinmotorik noch etwas gearbeitet werden o.a.

 

 

Manchmal gibt es aber auch für mich, als „alte Eule“ noch Überraschungen: Wir arbeiteten immer noch an unserem Apfelbuch. Es galt die Teile des Apfels (außen und innen) richtig zu benennen. Dazu haben wir das Tafelmaterial von Arnie genutzt und anschließend sollten die Kinder zwei Arbeitsblätter bearbeiten. Auf den Arbeitsblättern habe ich die Pfeile auf zwei Seiten angebracht, das ist übersichtlicher und auch leichter zu beschriften (dachte ich). Viele Kinder beschriften jedoch die Pfeile die von rechts kommen plötzlich rückwärts und teilweise noch in Spiegelschrift  - gut, dass ich es relativ schnell gesehen habe ;-)

 

Nach Wiederholung der Zahlzerlegung mit Zahlenhäusern und einer Lernstandskontrolle haben wir uns mit dem Falten beschäftigt. Im Lehrwerk gibt es dazu eine Doppelseite. Das erste Faltobjekt, das Haus haben wir noch gemeinsam gefaltet, danach haben die Kinder nach Anweisungen des Buches gefaltet. Zu jedem Objekt haben wir ein Blatt gestaltet, so bekam die Tulpe einen Stängel und Blätter, das Schwein einen Körper und der Drache ein Schleifchenschwanz, Sonne und Wolken. Jetzt muss ich die Resultate nur noch aufhängen :-).

 

Es gibt immer viel zu tun, wenn wir uns nicht gemeinsam mit einem Thema beschäftigen, arbeiten Kinder individuell im Rechtschreiben 1, im Lies Mal 1 und 2 und im Zahlenfuchs. Einige haben das selbstständige Schreiben für sich entdeckt und füllen die Seiten im Schreibheft.

 

Immer wieder biete ich Schreibblätter in zwei Versionen an – mit und ohne Anlaute. Dabei ist zu beobachten, dass immer mehr Eulen zu den Blättern ohne Anlaute greifen. Das freut mich sehr.

 

Ebenfalls haben wir unsere Knobelaufgabe bearbeitet und uns mit der ersten offenen Aufgabenstellung in Mathematik beschäftigt:

Eine Neuerung gibt es noch im Klassenzimmer, wir haben nun auch fünf „Kopfhörer“ (Gehörschutz). Vorrangig für die Kinder angeschafft, die Konzentrationsprobleme haben, herrscht nach den grellgrünen „Dingern“ eine große Nachfrage, so dass ich gleich noch einmal fünf nachgeordert habe. Die Regel „Mit Kopfhörern darf nicht geredet werden“ wird eingehalten und unsere Stillarbeitsphasen sind viel ruhiger geworden.

 

 

In der kommenden Woche hat das N Geburtstag, wir werden uns mit dem Buch „Vorsicht! Bissiges Wort!“ beschäftigen, im Sachunterricht steht Verkehrserziehung auf dem Plan und in Mathe die Addition im ZR bis 10, dabei werden wir uns auch intensiv mit dem Format „Zahlenmauer“ beschäftigen, einen Wortspeicher anlegen und dabei Fachbegriffe lernen.

 

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Wochenrückblick

Natürlich haben wir in der letzten Woche nicht nur geschüttelt :-)

 

Das M hatte Geburtstag und bekam einen richtig "fetten" Geburtstagtisch - es ist toll, wie die Kinder sich einbringen! Mal schauen, wie es beim "O" in der kommenden Woche läuft, denn hier gibt es viel weniger mitbringbare Gegenstände.

Meine M-Geschenke waren wirklich ungesund, schmeckten aber hervorragend: Maoam und Marshmellows ;-)

 

Die Stationen des Buchstabenweges laufen wie von alleine, ich verzichte mittlerweile auf Laufkarten und das Anhängen der Stationen an der Tafel. Nervig ist derzeit nur das Hoch- und Runterschleppen der Whiteboards und Scolaflextafeln - da die Adlerklasse noch nicht über solche verfügt.

 

Hier noch einmal ein paar Bilder zur Erarbeitung des M:

Passend zum M haben wir am Freitag das Buch "Mamas Wundertasche" gelesen, angeschaut und viel dazu erzählt.

Ich fragte, ob wir dazu ein eigenes Mamas Wundertaschen - Buch herstellen wollen, was auf absolute Gegenliebe stieß. So werden wir in der kommenden Woche malen und schreiben, was es in Eulenmamas Taschen für Wunder gibt ;-), dabei dürfen die Kinder auch so richtig "etwas zusammenspinnen".

 

Alle haben nun ihr Lapbook zu Jahreszeiten fertiggestellt und präsentieren es stolz:

 

Unser nächstes Thema ist "Der Apfel", das passende Plakat von Daniela hängt schon an der Tafel:

Als Einstieg ins Thema wählte ich die ersten beiden Bildkarten des Kamishibai-Bildkartensatzes zum Thema "Apfel" *, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Leider bin weder ich, noch die Schule derzeit im Besitz eines Kamishibais, so dass ich die Karten laminiert und mit Magneten versehen habe, so dass sie an der Tafel präsentiert werden können.

 

Entsprechend des Erzählverlaufs werden wir verschiedene Apfelsorten probieren und bewerten, hier kommt dann auch wieder die Mathematik zum Tragen (Strichlisten und Säulendiagramm), Äpfel betrachten (innen und außen), einen Apfel von innen zeichnen und beschriften, Apfelwörter sammeln, einen Apfelbaum im Jahreskreis betrachten und entprechende Texte zuordnen, Apfelkerne einpflanzen bzw. einsäen u.a.

 

Alle Ergebnisse werden wir dieses Mal in einem Apfelbuch sammeln, welches ich aus verschiedenen Vorlagen (z.B. Susannes Apfelbuch aus dem zaubereinmaleins und Marions Apfelbuch) zusammengestellt bzw. mit eigenen Seiten ergänzt habe. Gerade bei Sachunterrichtsthemen finde ich es wichtig, den Kindern von Anfang an verschiedene Präsentationsvarianten zu zeigen bzw. an die Hand zugeben: Lapbook, Buch, Plakat, Triorama, Lernkiste usw. So können sie ab der 2.Klasse

eigene Themen besser vorbereiten und präsentieren.

 

* Dies ist kein affiliate Link. Ich habe die Karten normal erworben und kann sie guten Gewissens auch weiterempfehlen ohne daran zwangsläufig etwas zu verdienen ;-), vor allem nicht für eine Verlinkung!

 

Kunst hatten wir diese Woche auch, aber nicht bei Frau Strouhal, sondern spannenderweise bei zwei Lehrerinnen, die wir sonst gar nicht genießen dürfen: Frau Schildbach und Frau Jesse, denn diese beiden haben Frau Strouhal freundlicherweise vertreten, damit sie die UBs ihres LIVs verfolgen konnte :-). Zu Deutsch: Frau Strouhal durfte bei zwei Stunden von Herrn Margraf und der anschließenden Besprechung dabei sein. Dies war besonders wichtig, da es die letzten Stunden vor der Prüfung waren.

 

Fotos von den entstandenen "Apfel-Werken" kommen daher auch erst in der nächsten Woche :-)

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Wochenrückblick

Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter uns und unser erster "Feueralarm" - das Thema des Freitags. Da die "Eulen" diesen mit ihrer Fachlehrerin für Religion meistern mussten, wurden die Regeln noch einmal vorher besprochen. Beim ersten Alarm des Schuljahres wissen Lehrerinnen und Kinder vorher Bescheid, wann die Glocke schrillen wird. Erschrecken tun wir alles aber trotzdem, denn es ist wirklich sehr laut :-).

 

Die Eulen bekamen von Frau Vollberg aber ein dickes Lob, alles richtig gemacht! Ich durfte mit den "Adlern" den Feueralarm absolvieren - auch dies lief perfekt - alles richtig gemacht!

 

Diese Woche stand im Deutschunterricht das E im Mittelpunkt und der Geburtstagstisch war gut gefüllt: Elefanten, Enten, Erde, Erbsen, Edelsteine, Elfen ... Die Stationen wurden schon fast selbstverständlich bearbeitet, als hätten die Kinder nie etwas anderes gemacht.

Natürlich fällt es noch nicht allen Kindern leicht, sich an die Schreibweise in Linien anzupassen, deshalb muss ich manchmal auf Tafeln etwas wischen oder im Druckschriftheft bzw. bei den Hausaufgaben radieren. Das tut mir leid, wenn ich weiß, dass die Kinder sich Mühe gegeben haben. Es gibt jedoch auch Hausaufgaben, in welchen die "E"s extrabreit geschrieben werden, damit weniger in eine Reihe passen ;-) - da radiere ich ohne Skrupel!

 

Wir haben außerdem einen neues Klassenbuch zum Thema Jahreszeiten erstellt. Die Kinder sollten sich ihre Lieblingsjahreszeit aussuchen, dazu malen und ihre gemalten Sachen selbst mit der Anlauttabelle beschriften. Das erste Mal alleine nur mit der Anlauttabelle schreiben - eine sehr große Herausforderung für alle Eulen - jeweils auf ihrem Niveau. Dieser haben sich jedoch alle gestellt, bis auf einen Schüler, der dann "schlauerweise" unsere gesammelten Wörter abschrieb ;-)

Beim ersten Bild sind die Wörter: Blume (BLUME), Meer (MEA), Sonne (SONE), Pool(POOL) und Kissen (KSN) zu finden - also ich konnte alles lesen und war begeistert von der Art, wie unkompliziert und selbstverständlich der Schüler mit dieser herausfordernden Aufgabe umging. Bei Bild 2 wird deutlich, dass dieses Kind schon wesentlich weiter im Schriftspracherwerb ist, es nutzt Artikel, fragt gezielt nach, ob Fledermaus mit Vogel-V geschrieben wird und ist in der Lage alle Laute eines Wortes zu hören und schriftlich umzusetzen. Das dritte Bild ist noch nicht fertig ;-), der Schüler war gerade beim Wort "Sonne" - er hat den sicheren Weg gewählt: ich male nur, was ich auch glaube, schreiben zu können. Ein durchaus akzeptabler Weg, finde ich - vor allem wenn man zum ersten Mal selbst schreiben soll!

 

Aber auch in Mathe waren wir fleißig. Ich habe entsprechend den Ergebnissen und der Arbeitsblätter die Vorlagen für ein mathematisches Eulenplakat erstellt und aufgeklebt, Säulendiagramme habe ich jedoch zunächst weggelassen und die Kinder mussten sie selbst zuordnen und jeweils begründen, warum dieses Diagramm genau zu dieser Umfrage gehört. Bei einigen Diagrammen habe ich die Farben zunächst weggelassen und graue Diagramme angeboten, trotzdem konnten die Kinder richtig zuordnen und vor allem begründen. Für unser Plakat haben wir dann gemeinsam allerdings die bunten Versionen gewählt, damit auch jeder die Diagramme versteht ;-)

Den Rest der Woche haben wir uns mit Zahlenreihen, zählen vorwärts und rückwärts und mit den verliebten Zahlen beschäftigt - die unsere Jungs "Bäääh" finden. Ich muss wohl über einen neuen Namen für die Zehnerzerlegung nachdenken ;-)

 

Im Sachunterricht haben wir intensiv am Jahreszeiten-Lapbook gearbeitet. Bei einem solchen Projekt macht mir die Heterogenität bezüglich des Arbeitstempos doch sehr zu schaffen.

 

Natürlich haben wir am Freitag auch wieder unseren Schultagebuch-Eintrag gemacht. So sieht er diese Woche aus:

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Jahreszeiten

Bevor wir uns intensiv dem Herbst widmen, wollen wir uns mit den Jahreszeiten beschäftigen. Zum Einstieg habe ich Valessas Jahreskreis eingesetzt. Wobei ich die Monate zunächst weglassen wollte, mich dann jedoch dafür entschieden habe, diese anlegen zu lassen und wir diese dann zum Abschluss etwas verschoben haben, so dass der März bei Winter und Frühling lag usw. :-)

Gerade im Anfangsunterricht und im 1. Schuljahr bietet sich die fächerübergreifende Behandlung mancher Sach-Themen an. So werden wir für jede Jahreszeit "Wörter sammeln" und mit einigen Änderungen das Jahreszeiten-Lapbook von Susanne aus dem Zaubereinmaleins herstellen. Da können wir auch das genaue Schneiden und Falten weiter üben.

 

Gerne möchte ich einen Jahreszeitenbaum am Fenster haben. Diesen werde ich mit Fingerfarben anmalen und wir werden ihn immer entsprechend schmücken. Da aber in drei Wochen die Fensterputzer kommen, muss ich dieses Vorhaben noch etwas verschieben, der Apfelbaum "fällt also aus" und wir werden gleich einen bunten Herbstbaum gestalten - oder gleich vier Bäume, passend zu den vier Laubbäumen (Eiche, Buche, Ahorn und Kastanie) mit den wir uns im Oktober/November beschäftigen wollen.

Ein Arbeitsblatt für unser Sachheft haben wir heute auch noch angefangen. Ähnlich dem Jahreszeitenkreis sollten die Kinder die Jahreszeiten farblich hinterlegen und Bilder ausmalen und passend zuordnen. Der Jahreskreis bzw. die Jahreszeitenuhr stammt vom Blog materialkiste.de, ich habe dieses jedoch nur mit (anderen)Bildern ausgestattet.

Besonders M., aus Eritrea, fallen solche Aufgaben sehr schwer, ich sitze also meistens bei ihm, bespreche Wörter und unterstütze ihn bei der Zuordnung. Nicht immer leicht für die anderen Eulen, da ihnen in solchen Phasen nicht die volle Aufmerksamkeit zukommt - aber mit informierenden Gesprächen und viel Hintergrundwissen möchte ich es schaffen Empathie und damit auch Geduld zu wecken.

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Von großen und kleinen Buchstaben und vielen Händen

Es war ein freudiges Wiedersehen, trotz der frühen Zeit ;-) und bevor wir mit dem Unterricht starteten, räumten wir Kunstkisten, Zeichenblöcke,Kopierpapier und anderes weg - wie gut das wir einen großen Diffenrenzierungsraum haben! Dort hat jede Kunstkiste ihren Platz in zwei Regalen.

 

Nachdem wir auch gemeinsam das Datum an der Tafel geändert hatten, konnten wir uns an die Arbeit machen. Frau Strouhal hatte ja die "Reste der Namen" (Kleinbuchstaben) ausgedruckt - aber sie sahen ganz anders aus, als die, die Kinder normalerweise in dieser Phase schreiben (nur Großbuchstaben). Gar nicht so einfach, seinen "Rest" bei diesen vielen Namen und Zeichen zu finden. Mit ein wenig Hilfe untereinander haben wir schließlich jedoch alle Anfangsbuchstaben zugeordnet. Mir gefiel besonders, wie selbstverständlich die Kinder sich gegenseitig halfen und auch Hilfe annahmen.

 

Nachdem wir noch kleine Bilder von uns gemalt hatten, konnten wir unsere Klassenzimmertür dekorieren - und waren rundum zufrieden. Da kam die erste gemeinsame Frühstückspause doch wie gerufen.

Unsere erste Mathe-Zeit begannen wir im Kreis mit den Zahlenplakaten, die dann unser Klassenzimmer schmücken werden.

Hier gab es viel zu entdecken und zu besprechen und die Schilder in die richtige Reihenfolge zu bringen. Herrlich, wie selbstverständlich anhand der Darstellung die "Kraft der 5" entdeckt und verbalisiert wurde - da freute sich das Matheherz in mir :-). Nachdem wir dann noch ausführlich vorwärts und rückwärts bis 20 gezählt hatten, konnten wir noch ein erstes Arbeitsblatt bearbeiten und das Abheften im richtigen Schnellhefter üben.

 

Die Hausaufgabe, ausschneiden und aufkleben von Zahlen war schnell erklärt und wir konnten mit viel Vorfreude in die erste Hofpause starten.

In unserer letzten gemeinsamen Stunde starteten wir einen Rundgang durch die Schule, den wir aber nur zur Hälfte schafften, denn natürlich gab es viel zu entdecken und viele Fragen zu beantworten. Morgen werden wir diesen fortsetzen und uns dann mit den Pausen- und Rutschenregeln befassen.

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Rituale: Schultage zählen

Jeden Morgen treffen wir uns nach dem Klingeln im Morgenkreis (übrigens auch ein Ritual). Wir singen gemeinsam ein Lied - bis zu den Herbstferien singen wir "Hurra, ich bin ein Schulkind" und "Alle Kinder lernen lesen", anschließend wird der Datumsdienst das aktuelle Datum an die Tafel hängen und anschließend zählen wir, genauer gesagt, der Datumsdienst, unsere Schultage im Kreis.

 

Ich nutze dazu das wunderschön anzuschauende Reagenzglas- bzw. Shooterset. Die Farben sind allerdings umgesteckt und entsprechen bis zum Hunderter sogar den Montessorifarben ;-)

 

Für jeden Tag legt das entsprechende Kind einen grünen Muggelstein ins grüne Röhrchen und notiert anschließend die passende Zahl auf unserem Schultage-Plakat. Sind zehn grüne Muggelsteine im Röhrchen, wechseln wir diese gegen einen blauen Stein aus - wir bündeln sozusagen. Wichtig ist auch, immer einen Satz dazu zu sagen: "Heute ist unser sechster Schultag."; "Heute ist unser 18. Schultag. Das sind ein Zehner und acht Einer: "Heute ist unser 123. Schultag. Das sind ein Hunderter, zwei Zehner und drei Einer."  - Mit diesem Konzept finde ich es auch adäquat den 100. Schultag zu feiern :-),denn die Kinder haben diesen selbst er"zählt", allerdings mache ich daraus kein "großes Ding".

 

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